VORANGEDACHT

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00:00:03: Was hält eine Gesellschaft zusammen, die immer weiter auseinander driftet?

00:00:08: Wer macht Mut wenn Resignation um sich greift.

00:00:11: Wie kommt Deutschland aus der Krise?

00:00:14: Ich bin Florian Harms, Chefredakteur von t-online und treffe im neuen Podcast vorangedacht Menschen, die das Land mit Ideen und Engagement voranbringen.

00:00:24: was lässt sich von ihnen lernen?

00:00:26: Darum geht es hier in den folgenden Minuten Und ich verspreche Ihnen Wenn Sie diese Folge gehört haben werden haben sie einen Einblick in eine der einflussreichsten gesellschaftlichen Kräfte Deutschlands bekommen.

00:00:37: Denn mein heutiger Gast in der zweiten Folge von vorangedacht vertritt Akteure, die oft im Hintergrund wirken aber enormes leisten.

00:00:46: Etwa siebenundzwanzigtausend Stiftungen gibt es hierzulande.

00:00:50: Jedes Jahr schütten Sie rund sieben Milliarden Euro für das Gemeinwohl aus – Für Bildung, Kultur, Demokratie, Klimaschutz, Hilfe in Krisenzeiten und manches mehr!

00:00:59: Meine Gesprächspartnerin steht als Generalsekretärin des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen an der Spitze des größten Stiftungsverbands in ganz Europa und sagt, Stiftung sind ein Must-have unser Land.

00:01:11: Herzlich willkommen Friederike von Bünau!

00:01:15: Vielen Dank für die Einladung lieber Florian Harms

00:01:18: Sehr sehr gerne.

00:01:18: Sie sind der zweite Gast in diesem Podcast voran gedacht nach dem Bundespräsidenten.

00:01:23: nicht schlecht oder?

00:01:24: Allerdings ich fühle mich sehr

00:01:25: geehrt.

00:01:26: Ich fühle mich auch geehrt, dass Sie hier sind.

00:01:28: Und bevor wir über Ihre Arbeit sprechen würde ich gerne einmal kurz auf Ihre Biografie schauen weil die auch besonders ist.

00:01:35: Sie sind neunzeizweinsebzig geboren sie haben dann in Frankfurt am Main Wirtschaftswissenschaften studiert.

00:01:40: Sie haben Karriere gemacht bei der Lufthansa.

00:01:43: Sie habe als Investmentbankerin gearbeitet bei der Deutschen Bank und dann haben sie plötzlich eine andere Entscheidung getroffen und haben einen anderen Weg genommen.

00:01:51: Ich glaube vor zwanzig Jahren etwa wie kam es dazu?

00:01:54: Was ist da passiert?

00:01:55: Ja, ich weiß gar nicht ob es so eine Kehrtwendung war.

00:01:57: Sondern ob das nicht vielleicht auch so ne logische Folge war?

00:01:59: Ich bin in Schleswig-Holstein aufgewachsen und wirklich sehr immer auf dem Land aufgewachsen, was auch ganz wunderbar war und wollte unbedingt in die Welt hinaus und habe dann erst mal eine kaufwundliche Ausbildung bei der Lufthansa gemacht, hab dann Wirtschaftswissenschaften studiert und fand auch dieses wirtschaftliche Milieu ganz, ganz spannend und bin zur Deutschen Bank dann gegangen, hab bei der Lufthansa gearbeitet aber hatte eigentlich schon immer den Wunsch, dieses wirtschaftliche mit etwas sozialem, mit etwas sinnvollem Vielleicht dem Purpose würde man heute sagen zu verbinden.

00:02:25: Außerdem habe ich dann auch zwei Kinder noch bekommen und dann habe ich gedacht, irgendwie muss das anders zusammengefügt werden.

00:02:30: Und hab mich dann entschieden in den gemeinnützigen Sektor zu gehen und hab eben für die Kulturstiftung der evangelischen Kirche mit aufgebaut in Frankfurt am Main und hab auch viele Jahre dort gearbeitet.

00:02:40: Aber das ist ja schon ein abrupter Wechsel also von so einem DAX-Konzern, erfolgreicher Berufsweg wo man wahrscheinlich auch nicht schlecht verdient hat dann zu sagen gut okay ich bekomme Kinder aber ich mache jetzt auch was ganz anderes.

00:02:52: wie ist das in ihrem Berufsumfeld aufgefasst worden?

00:02:55: Ich glaube, wenn man es gut begründet und auch vielleicht aus sich herausbegründet, dass man doch den Wunsch hat auch gesellschaftlich nochmal anders wirksam zu sein.

00:03:04: Und einfach begeistert ist von Menschen die Gesellschaft mitgestalten wollen – das bietet einfach dieser Stiftungssektor!

00:03:10: Da sind ganz viele Menschen, die sich mit dem was sie haben, ihrem Vermögen aber auch mit ihrer Zeit und ihren Ideen einbringen wollen.

00:03:16: Das finde ich ganz wunderbar und deshalb war das für mich irgendwie gar keine große Entscheidung sondern hat sich ganz schön gefügt.

00:03:22: Also Sie bereuen Sie bis heute nicht?

00:03:24: Nein,

00:03:24: überhaupt nicht.

00:03:25: Wirklich!

00:03:25: Vor fast zehn Jahren haben sie dann ein besonderes Buch rausgegeben.

00:03:29: Wissen Sie welches ich meine?

00:03:31: Sie meint wahrscheinlich die ... ähm... Fünfundneunzig-Anschläge-Thesen für die Zukunft, ja.

00:03:36: Fünfundneunzig-Amschlägen

00:03:38: gemeinsam mit Hauke Haustädt.

00:03:40: Höchstädt,

00:03:40: Ja.

00:03:41: Und Sie haben es ja, wenn ich richtig informiert bin quasi wie weiter gedacht zu Luthers Thesenanschläging aus dem Jahr fifteenhundertsebzehn.

00:03:50: also echt ein großes Vorbild.

00:03:53: Haben Sie es nicht übernommen mit so einem großen Vorbild?

00:03:55: Ach ja, das war ja das fünfhundert Jahre Reformationsjufe-Leum und wir wussten da findet irrsinnig viel Stadt natürlich.

00:04:00: Und da kommen wir auch an vieles gar nicht ran.

00:04:03: Trotzdem wollten wir irgendwie einen eigenen Aufschlag machen und diese Kulturstiftung der evangelischen Kirche Hessen Nassau für die ich damals gearbeitet hatte wollte eben Kirche und Gesellschaft nochmal auf besondere Art und Weise verbinden.

00:04:14: Was uns mit dem Literaturhausverband war ja die Bedeutung der Sprache und im Protestantismus hat die Sprache das Wort hier auch eine große Bedeitung.

00:04:22: Da wollten wir daran anknüpfen und haben uns gefragt, was hieße das denn heute?

00:04:25: Wie finden mir Persönlichkeiten aus der Gesellschaft die irgendwie Lust haben einen Aufschlag zu machen für etwas, was ihnen persönlich wichtig ist.

00:04:33: Aus ihrem privaten, aus ihrem beruflichen.

00:04:35: Und wie würden sie sozusagen diese These fürs Heute übersetzen und auch erläutern?

00:04:40: Und haben da eben ganz unterschiedliche Menschen zusammen gemacht Autoren Politikerinnen Sportlerinnen also ganz unterschiedlicher auch Branchen so zusammengefasst.

00:04:48: und das war sozusagen unser Angebot.

00:04:50: Und wir wissen, es war nur ein Angebot im Rahmen des Informationssimulärums.

00:04:53: also wir wollen das nicht größer machen aber ich fand es war noch mal eine Übersetzung auch was kann das heute heißen?

00:04:59: Auch für etwas einzustehen und sich zu positionieren einem oder einer wichtig ist.

00:05:05: Insofern hat das wirklich ein sehr, sehr schönes Projekt.

00:05:08: Also im Jahr zwei tausend siebzehn glaube ich ist das Buch entschieden aus heutiger Sicht ja eine rose gezeit da ging es allen tadellos.

00:05:13: wir waren umzingelt von freunden in deutschland.

00:05:16: Ich habe mal in dieses buch reingeschaut.

00:05:18: da gibt es zum beispiel den Satz von Claudia Kämpfert, der Ökonomien-Zitat die Energiewende ist billig zu haben und mit ihr der Weltfrieden.

00:05:27: Also kleiner geht es nicht!

00:05:28: Dann der Schweizer Germanist Peter von Magd hat geschrieben Die Diktatoren kommen wieder aus heutiger Sicht wirklich schon prophetisch.

00:05:36: was würden Sie sagen wenn sie das Buch heute noch mal raus geben würden im Jahr zwanzig sechsundzwanzig?

00:05:40: welche These müsste da unbedingt drin stehen?

00:05:43: Das ist eine interessante Frage, finde ich überhaupt.

00:05:45: Auch welche These hat sich... würde sie halten?

00:05:48: Also und vielleicht würde man bei der Hälfte sagen okay, hat man sich total verschätzt wie alles anders gekommen.

00:05:54: aber Ich glaube, ich erinnere mich an eine These von Caroline Link Perspektivwechsel soll Unterrichtsfach werben.

00:06:03: Und ich glaube, Perspektivewechsel ist etwas was uns in unserer Gesellschaft gut tut weil wir auch so ein bisschen verlernt haben gewisse Themen aus den Blickwinkeln der anderen zu sehen.

00:06:13: Warum haben wir das verloren?

00:06:14: Ja, vielleicht weil es auch... Man könnte jetzt wieder viel auf die sozialen Medien schieben oder auf... Aber ich glaube auch, weil das natürlich auch komfortabel ist für einen selbst und die Welt ist unübersichtlicher geworden.

00:06:23: Sie ist komplexer geworden!

00:06:25: Und insofern ist es auch manchmal schwierig sich zu verorten und dann ist es natürlich manchmal auch leichter dem was man glaubt auch einfach dabei zu bleiben und sich auch bestätigen zu lassen.

00:06:34: aber das merkt man ja selbst auch wenn man reist zum Beispiel oder wenn mal zum Beispiel wenn ich hier in Berlin bin und unsere ganzen vielen Themen die wir so haben zur Zivilgesellschaft Politik Engagement beackern sag' ich mal.

00:06:44: Und dann fahre ich nach Schleswig-Holstein, wo ich herkomme und aufgewachsen bin.

00:06:47: Da sehe ich was es eigentlich heißt vor Ort sich engagieren.

00:06:50: Dann ist das nämlich die Freiwillige Feuerwehr, der Landfrauenverein des Deutsche Rote Kreuz, der Jugendclub, wo ganz anders über solche Themen gesprochen wird und die aber trotzdem vor Ort gelebt werden.

00:07:00: Das ist da, wo Vertrauen stattfindet und wo unsere Demokratie auch total gestärkt wird.

00:07:06: Insofern tut auch uns allen manchmal so ein Perspektivwechsel Gut.

00:07:11: Also sagen Sie, man kann das trainieren?

00:07:13: Man kann es

00:07:13: bestimmt trainieren!

00:07:14: Genau wie man auch... Ich hatte jetzt gerade ein Seminar als bisschen anderes Thema aber zum Thema Future Foresight also wie man sich mit Zukunftsbetrachtung beschäftigt und wenn man... Das passt vielleicht auch noch mal zu dem Buch weil es waren ja Anschläge für die Zukunft.

00:07:27: Wir haben hier versucht die Zukunft vorrauszudenken Und auch sowas glaube ich kann man trainieren und ist wichtig dass wir uns eine gute Zukunft vorstellen können Auch zum Thema Mut machen Denn wir sind ja grade in eher so einem Lamento einem allgemeinen Krisenmodus, dass wir gar nicht mehr uns eine bessere Zukunft vorstellen können.

00:07:44: Ich glaube das ist wirklich früher anders gewesen und wenn man sich was nicht vorstellen kann dann glaub ich wird es auch schwieriger, dass es eintritt.

00:07:50: Geht's uns zu gut?

00:07:53: Uns gehts in vielerlei Hinsicht sehr, sehr gut glaube ich.

00:07:56: aber trotzdem haben wir uns natürlich an einer an einem etwas gewöhnen.

00:08:01: Wir sind Kinder unserer Zeit, ich glaube das kann man uns auch nur bedingt vorwerfen dass wir in einem Frieden und einer Sicherheit groß geworden sind mit gewissen Selbstverständlichkeiten und die nimmt man dann schnell eben auch für selbstverständlich.

00:08:14: Und insofern glaube ich muss man sich immer wieder bewusst machen und deshalb wieder Perspektivwechsel Dass es auch ganz anders sein kann woanders auf der Welt.

00:08:22: Ich glaube wenn man das so verinnerlicht hat Es hätte auch alles anders sein können Man hätte auch ganz woanders geboren sein können.

00:08:27: Dann, das klingt ja so ein bisschen theologisch vielleicht.

00:08:30: Aber dann ist man auch demütig und da kann man auch Dinge vielleicht anders aushalten und annehmen.

00:08:36: Also ich fände es stark die Idee in den Schulen Perspektivwechsel zu lernen oder vielleicht auch durch Reisen finde ich stark.

00:08:43: reden wir über ihre Arbeit.

00:08:45: Reden wir über Stiftungen bevor wir da reintauchen.

00:08:47: können sie bitte mal ganz plastisch einfach erklären was sind eigentlich Stiftung?

00:08:51: woher kommt das Geld?

00:08:53: wer gibt das?

00:08:53: Was unterscheidet die von Vereinen?

00:08:56: also stiftung ist eigentlich eine Idee Vermögen und Gemeinwohl zusammenzudenken.

00:09:02: Da ist Stiftung eine Form, wenn jemand viel Geld hat oder auch weniger Geld hat und dieses Geld nachhaltig für etwas was ihm oder ihr am Herzen Licht einzusetzen dann kann er eine Stiftungen gründen.

00:09:14: das heißt als Beispiel Magdott Friedländer vielleicht ein sehr schönes Beispiel hundert-eins Jahre Holocaust Überlebende hat sich entschieden eine Stifthung zu gründen einen Großteil ihres Vermögens eine stiftung zu geben und diese Stiftung einzusetzen für Menschenwürde, für Freiheit, für Toleranz.

00:09:31: Das ist so ein Beispiel.

00:09:32: Und das Besondere an der Stiftungen ist eben dass sie eine sehr nachhaltige Form ist weil sie üblicherweise für die Ewigkeit gedacht ist.

00:09:39: also diese Stifte gehört dann.

00:09:41: man gibt sein Geld praktisch in die Stiftungs Also man gibt seinen Geld ab und deshalb hat der Staat auch gesagt weil er sowas begünstigen möchte Dass man dafür auch weniger Steuern bezahlen muss als wenn es dem Gewein wohl zugeführt wird zu animieren, sich einzusetzen für die Gesellschaft, sich einzubringen.

00:09:59: Und da ist Stiftung eben eine Form und da gibt es ganz unterschiedliche Ausbringungen.

00:10:04: Ein anderes Beispiel ist die Bürgerstiftung, die in vielen Städtenregionen, Kommunen gegründet werden wo sich viele Menschen zusammen tun mit gar nicht so viel Geld aber viel Zeit und Ideen und versuchen einfach Projekte in der Jugendhilfe, in der Seniorenbetreuung oder einfach im Tierschutz- oder Umwelthilfe voranzubringt.

00:10:22: Ich habe mal in die Zahlen geschaut, also die sechzig größten deutschen Stiftungen haben.

00:10:26: Ja, im Jahr ist es in den letzten Jahren.

00:10:28: Ja, in den vergangenen Jahren hat sich die Zahl von rund zwei Millionen Euro gesetzt.

00:10:32: Das

00:10:32: sind sogar noch ein bisschen mehr.

00:10:33: Wir wissen, dass die Sechzig-Größen knapp sieben Milliarden eingesetzt haben und wenn wir das hochrechnen auf die siebenundzwanzigtausend... Nein!

00:10:41: Dazu muss man wirklich wissen, da sind eine Vielzahl der Stiftungen, nämlich ungefähr achtzig Prozent von denen sieben und zwanzig tausend kleine Stiftung mit einem Kapital unter einer Million Euro und oft eben auch ehrenamtlich.

00:10:54: Eine große Summe einfach, die für Gemeinwohl also für gemeinnützige Aktivitäten ausgegeben wird.

00:11:00: Aber wenn wir mal dabei bleiben... Also das ist etwa so viel wie der Haushalt des gesamten Bundesministeriums für Umweltnaturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz da bin ich ziemlich sicher.

00:11:09: ganz schön viel Geld.

00:11:10: Ganz schön viel Macht auch oder?

00:11:12: Nee, soviel macht auch nicht finde ich

00:11:14: zu wenig.

00:11:14: Nein was heißt zu wenig?

00:11:16: Ich würde es gar nicht unter das Machtthema stellen muss ich sagen.

00:11:19: Einfluss

00:11:20: Ja, nein.

00:11:21: Also ich finde dass man wirklich sich bewusst machen muss der Großteil der Stiftung ist lokal regional und ehrenamtlich geführt Und auch vielleicht noch mal wichtig das stiftungshandeln kann immer nur ergänzen zu staatlichen handeln sein und insofern Vielleicht noch mal, Stiftung Wirken eben lokalen können dort auch viel Infrastruktur unterstützen.

00:11:40: Aber finde was Stiftungen eben auch können wenn man das sich so als Bild vorstellt?

00:11:43: Wenn man den Start ich will jetzt nicht sagen als schwerfälligen Tanker aber doch als ein sehr sehr großes Schiff sieht dann sind Stiftungs vielleicht manchmal kleine Schnellboote die gewisse weil sie eben nicht für alle sorgen müssen wie der Staat, sondern gewisse Themen, gewisse Formate.

00:11:58: Gewisse Projekte einfach mal ausprobieren kann und schauen kann.

00:12:00: funktioniert das also ein Projekt an einer Schule zum Beispiel Unterrichtsfach Perspektivwechsel wir probieren es mal aus funktioniert dass finden wir dafür auch Förderung.

00:12:09: Und wenn das funktioniert kann man auch sagen Wir rollen das aus und skalieren das.

00:12:12: und das glaube ich ist etwas wo Stiftung auch was gar nicht so sehr ums Geld geht.

00:12:15: Sondern es geht manchmal auch eine unabhängige Perspektive Unabhängig von Wählerinteressen unabhängig von Mitgliedschaft, das ist eben der Unterschied zu einem Verein.

00:12:25: Da gibt es immer Mitglieder die natürlich auch darüber bestimmen und die Stiftung gehört eben nur sich selbst, sie ist nur sich selber verpflichtet.

00:12:31: Klingt gut aber klingt natürlich auch so dass dann der Stiftungszweck und auch die Frage wohin fließen?

00:12:36: Die Mittel natürlich von sehr wenigen Menschen entschieden wird.

00:12:40: wir haben hierzulande ja eine Gerechtigkeitsdebatte.

00:12:43: man könnte jetzt im Gegenzug natürlich fragen wenn so viel Stiftungen Geld vom Vermögen den Menschen und Unternehmen kommt, dann könnte man ja auch argumentieren, naja, dann sollen die halt mehr Steuern zahlen.

00:12:53: Dann kann nämlich der Staat durch demokratisch gewählte legitimierte Strukturen entscheiden was mit diesem Geld passiert?

00:13:01: Ja und wir erleben ja auch in anderen Ländern zum Beispiel in den USA das Stiftungen noch sehr viel mächtiger sind und auch wirklich Agenda-Settingen betreiben.

00:13:08: ich finde wir müssen uns nicht größer aber auch nicht kleiner machen hier in Deutschland als Stiftungssektor als wir sind.

00:13:14: denn natürlich ist es so dass Es einige großen Stiftungen gibt, zum Beispiel die der Schwarzstiftung in Heilbronn.

00:13:20: Die da einen KI-Kampus aufbauen oder auch hier im Potsdam.

00:13:24: Das heißt so Plattener, die auch viele Stiftungsprofessuren fördern.

00:13:27: Da werden natürlich gewisse Themen vorangetrieben.

00:13:30: aber auf der anderen Seite denke ich dass der Staat Menschen braucht, die sich engagieren für dieses Land und dieses Gemeinnützigkeitsrecht, wo das ja festgehalten ist letztlich.

00:13:40: Wo eben steht was steuerbegünstig ist von Tierschutz, Altenhilfe, Jugendhilfe?

00:13:46: Das es eine Möglichkeit auch dass der Staat seine die Menschen animiert sich einzusetzen über das übliche Maß hinaus.

00:13:54: Insofern ist das auch denke ich ne Chance dass Menschen sich einbringen können mit ihren Themen.

00:14:00: Ich glaube, das Besondere an Stiftung ist dass sie Dinge ausprobieren können.

00:14:02: Dass die Labore sein können und dass Sie auch Innovationen voranbringen können weil sie eben ganz punktuell Dinge bearbeiten können.

00:14:11: Jetzt erleben wir ja hierzulande in ganz Europa seit Jahren eine Krise nach der anderen Corona, die Pandemie Der russische Krieg gegen die Ukraine mit all seinen Folgen Mit der Inflation mit den hohen Energiepreisen jetzt der Krieg gegenüber dem Iran wirklich massive Zeit der Unsicherheit.

00:14:30: Wo schließen Stiftungen Lücken, die der Staat bei seiner Krisenhilfte lässt?

00:14:36: Ich gebe mir ein Beispiel zu was als wir in Berlin zum Beispiel diesen Stromausfall hatten.

00:14:40: Da ist Zivilgesellschaft glaube ich eine wirklich strategische Ressource weil sie unheimlich schnell ist und auch Stiftung unheimig schnell sein können Weil Sie eben auch ganz punktuelle Themen reingehen können.

00:14:49: Und das war auch in Corona so.

00:14:51: Wer hat ganz schnell sage ich mal den Chor vom Altenheim organisiert wer hat versucht Schüler neben der Schule irgendwie Programmen zu bieten.

00:15:00: Also da passiert ganz viel, ganz schnell und das kann der Staat gar nicht so schnell leisten weil er es natürlich in der ganzen Fläche leisten muss.

00:15:06: Sie haben das Bild vom Schnellboot vorhin geprägt.

00:15:08: ob das hat mir gut gefallen?

00:15:10: Ja

00:15:11: ich glaube Stiftungen können eben diese auch im Unternehmerischen tatsächlich können.

00:15:16: deshalb arbeiten wir zum Teil auch wirklich mit sozialen Unternehmern zusammen bei Stiftung eben auch Geld geben können für solche Ideen und Menschen die etwas Neues versuchen wollen also im Sinne auch eines Wagniskapital.

00:15:29: Jetzt beschäftigen Sie sich ja jeden Tag mit diesen unterschiedlichen Stiftern.

00:15:34: Sie sehen welches Geld dort fließt, sie sehen auf der anderen Seite wo man überall was tun kann und sollte in der Gesellschaft.

00:15:41: Gibt es irgendwo einen Bereich wo Sie sagen da passiert eigentlich zu wenig?

00:15:44: Da müsste man mehr machen gerade jetzt!

00:15:47: Also wenn wir auf die Zwecke schauen dann ist es hier so dass die Themen Bildung soziales das sind so die größten Themen die Stiftungen bearbeiten Kunstkultur Wissenschaft und Forschung, Umwelt auch kommt langsam ein bisschen mehr.

00:15:59: Also das sind so die großen Themen.

00:16:01: Und in dem Bereich Bildung passiert auch ganz viel.

00:16:04: Ein Bereich den ich finde der gar nicht so viel adressiert wird ist tatsächlich die berufliche Bildung also dass wir an die Berufsschulen wo ja auch wirklich sehr sehr viel stattfindet.

00:16:13: Das ist etwas wo ich mir noch vorstellen kann was mehr passiert.

00:16:16: Ein anderer Bereich ist natürlich auch Das Thema Frauenförderung.

00:16:20: Es gibt auch Stiftungen, die explizit Frauenförterung machen aber...

00:16:22: Nämlich wie?

00:16:23: Wie sieht das aus?

00:16:24: Zum

00:16:24: Beispiel gibt es eine Stiftung, die Frauen in Wissenschaft und Kunst fördert also wo man versucht ganz besonders Frauen eben auch in der Wissenschaft zu unterstützen über einen bestimmten Zeitraum.

00:16:33: Durch Dependien oder Weiterbildungen?

00:16:35: Genau oder Promissionszugaben so was.

00:16:37: Also ganze unterschiedliche Themen.

00:16:39: Also es gibt immer noch viele Felder glaube ich die da sind die man sich erschließen kann Und das finde ich auch wirklich das Wunderbare an dem Sektor, auch das Schöne an meiner Aufgabe.

00:16:50: Dass man mit so vielen unterschiedlichen Themen auch zu tun hat nicht?

00:16:53: Dass man eben in die Bildung reinschaut dass Kunst und Kultur ein großes Thema ist.

00:16:58: Das aber auch kleine Stiftungen, große Stiftung unterschiedliche Regionen und das macht unheimlich viel Freude weil man dadurch auch sieht was sind denn die Themen die die Menschen bewegen oder wo auch Bedarfe gesehen werden was zu verändern.

00:17:13: Wir haben gesagt, Stiftungen sind kein nice to have für unser Land sondern ein must-have zur Förderung des Gemeinsinns.

00:17:21: Jetzt wird ja aber das Geld von den Stiftern freiwillig gegeben also must half und freiwillige.

00:17:25: wie passt das zusammen?

00:17:27: Ja, der Satz ist entstanden weil es natürlich auch immer wieder Menschen gibt die sagen warum brauchen wir Stiftungen überhaupt?

00:17:32: und ich glaube wie brauchen sie?

00:17:34: Weil wir Menschen brauchen die sich engagieren für unser Land.

00:17:37: Und da sind Stiftung natürlich nur eine Form.

00:17:39: man kann sich auch anders engagieren aber ich finde das ist eine besondere Form weil sie eben nachhaltig ist weil sie oft lokal und regional wirkt und weil sie natürlich dadurch dass oft Vermögen auch mitgebracht wird auch ein gewisser Hebel da ist.

00:17:51: Und ich finde schon, wenn man sieht wie lange es manche Stiftungen gibt.

00:17:54: Zum Beispiel die Vogerei mit mehr als fünfhundert Jahren damals... Fogert das

00:17:59: meine diese

00:18:00: Bankern?

00:18:00: Welch mal hundert war das noch nicht?

00:18:02: Das waren

00:18:02: auch ungefähr der Fünfzehnhunderte auf was.

00:18:06: Also ich glaube Sie haben das Bankwesen ja entwickelt in Deutschland!

00:18:09: Und haben dann eine Armsiedlung gebaut und bewirtschaftet.

00:18:14: Die gibt es heute noch, das ist natürlich nur ein Beispiel.

00:18:16: Wir haben wirklich viele Stiftungen die auch sehr alt sind und Kriege überdauert haben.

00:18:20: wie man sich fast fragt, wie klappt das eigentlich?

00:18:23: Das finde ich schon wenn man diese Tradition des Stiften sieht wie sich das entwickelt hat also dass man wirklich die früher oft auf die Kirche zunächst hatte aber dann auch Bürgerinnen und Bürger.

00:18:33: Johann Friedrich Städl zum Beispiel in Frankfurt der das Städelmuseum gegründet hat, also die erste Kunstsammlung dadurch auch der Stadtgesellschaft zur Verfügung gestellt.

00:18:43: Oder Alfred Töpfer zum Beispiel jetzt in Hamburg, der auch zum Thema Landwirtschaft aber auch zum thema-Kunstkultur sehr viel.

00:18:49: Also es gibt da wirklich sehr schöne Beispiele finde ich wie sich auch das Stiften verändert hat und der, sag ich mal Gipfel oder die Krönung sind.

00:18:57: jetzt eben seit im dreißigvierzig Jahren gibt es die Bürgerschriftung in Deutschland.

00:19:01: Die hatte ich vorhin schon mal kurz erwähnt wo noch einmal ganz anders gestiftet wirkt nämlich nicht dieses vielleicht auch bisschen Elitäre da ist eine oder zwei Personen die sehr viel Geld haben sondern eben sehr gemeinschaftlich.

00:19:12: das ist ja die Idee der Community Foundations aus den USA.

00:19:15: damals hat Reinhard Mon glaube ich mit nach Deutschland gebracht.

00:19:18: Der Bertos Mann Gründer?

00:19:19: Genau und hat die erste Bürgerstiftung in Gütersloh gegründet Und da war eben diese Idee letztlich gemeinschaftlich, was für seinen Stadt, für sein Landkreis zu tun.

00:19:30: Das finde ich dem Stiftungsgedanken auch nochmal einen neuen Spinn, weil es nicht der reiche oder die reiche Unternehmerin ist.

00:19:38: Auch wunderbar!

00:19:39: Aber es ist eben dann noch mal etwas ganz anderes, das zusammenkommt.

00:19:42: Es geht schon immer um Geld

00:19:44: Ja, nicht nur eben.

00:19:45: Gerade bei den Bürgerschiffen geht es ja auch um Zeit und um Ideen.

00:19:48: und wie gestalte ich eigentlich mein Umfeld?

00:19:50: Und ich glaube dass das total wichtig ist in diesen Zeiten wo wir eben sehen auch wie die Welt ist, dass lokale wird wichtiger für die Menschen.

00:19:58: Das ist dort wo sich Menschen vor Ort wollen, wo sie Identität finden und deshalb ist das unbedingt zu unterstützen finde ich sowieso die kommunale Arbeit aber eben auch diese Stiftungsarbeit vor Ort weil... Ich war kürzlich in Vorpommern in Zysso So einer Werkstatt der Mutigen.

00:20:14: Und da sind hundertzwanzig Menschen zusammengekommen, die eben ihr Landkreis gestalten wollen und das ist wirklich immer total berührend wie jeder es auf seine Art und Weise tut.

00:20:24: Das ist eben auch etwas wo Bürgerstiftungen zum Beispiel auch präsent sind.

00:20:27: Und

00:20:27: warum bezeichnen sie sich als die Mutigen?

00:20:30: Die Werkstatte Mutigen – das ist tatsächlich der Titel eine Organisation, die das ins Leben gerufen hat dieses Format denn da treffen sich nicht nur engagierte, da treffen sich auch welche aus der Politik, aus der Stadtpolitik oder aus dem Landkreis.

00:20:44: Und es geht eben darum die Mutigen, die etwas ... Ja passt eigentlich zu ihrem Podcast ne?

00:20:47: Passt

00:20:48: sehr gut, deshalb frage ich mal!

00:20:49: Die Mutigen die eben auch sich trauen, etwas zu verändern zu wollen und auch nach vorne schauen und einfach positiv gestalten wollen.

00:20:57: Und auch glauben...und das ist glaube ich auch eine wichtige Erfahrung dass man daraus auch so einer Ohnmacht rauskommt weil man ja schon manchmal wenn man Zeitung liest und das Gefühl jetzt ein bisschen puh bringt das alles eigentlich noch was, so was man was kann nicht tun.

00:21:09: Aber jeder kann eben etwas tun und ich finde ganz schön... Ich habe gerade das Buch von Hartmut Rosa gelesen Das heißt Situationen und Konstellation.

00:21:18: Der ist ja Soziologe Und er beschreibt eben dass wir immer mehr von Handeln zu Vollziehen werden weil wir gar nicht mehr in den Situation sind sondern eigentlich uns so viele Regeln geben und so viel Prozesse definieren, dass wir gar selbstwirksam eigenverantwortlich Dinge gestalten.

00:21:36: Und das gibt eigentlich ein Gefühl, dass man sich weniger lebendig fühlt.

00:21:39: und ich glaube wenn Menschen spüren, ich kann etwas verändern in meinem Umfeld dann fühlen sie sich lebendigt und dann haben Sie auch das Gefühl was beitragen zu können.

00:21:46: Das ist ja

00:21:46: sogar psychologisch erwiesen, das hat die Psychologie in diversen Studien belegt, dass Menschen die keine Selbstwirksamkeit mehr empfinden sei es jetzt weil die Heftlinge sind oder sei es weil sie im sozialen Umfeld eben keine Möglichkeit mehr haben sich einzubringen dass die krank werden, dass sie innerlich verkümmern und dann auch körperlich irgendwann einen Schaden nehmen.

00:22:05: Und da würde ich gerne mal, weil Sie gerade berichten von Ostdeutschland zu so.

00:22:10: Wenn ich richtig informiert bin, sind dreinneinzig Prozent der Stiftungen in Westdeutschen angesiedelt also in Ostdeutzsland sehr viel weniger.

00:22:18: Warum ist das nach all den Jahrzehnten?

00:22:20: Nach dem Mauerfall immer noch so.

00:22:22: Ja wenn ich gesagt habe wie viele alte Stiftung es gibt nicht, denn die eben auch schon mehr als hundert Jahre alt sind ist das natürlich ein Grund.

00:22:29: Und es ist auch so, dass es dafür doch eben ein gewisses Kapital braucht und es gibt nun mal weniger Vermögen eigentum, also unternehmerisches Eigentum in Ostdeutschland.

00:22:40: Das ist der Grund für diese Zahlen.

00:22:42: Wir haben tatsächlich – weil wir ja als Verband zuständig sind für gesellschaftliche Engagement ganz Deutschland – nachdem die Zahlen erhoben wurden, haben wir damals mit dem Ostbeauftragten der Bundesregierung Staatsminister Schneider eine Initiative ins Leben rufen, gemeinsam mit vier anderen Stiftungen Zukunftswege Ost.

00:23:03: Wo es darum geht eben diese zivilgesellschaftliche Engagement in Ostdeutschland zu fördern und das auf drei Ebenen.

00:23:09: einmal indem man ganz niedrigschwellig auch Förderung vergibt für Menschen die sich engagieren wollen.

00:23:14: sie können das beantragen.

00:23:16: Die zweite Säule ist dass man Fokusregionen definiert wo man mal schaut wie sieht's da eigentlich aus was gelingt?

00:23:21: Was gelingt nicht und wir können andere davon lernen.

00:23:24: Und die dritte Säulen ist das man was ich auch ganz wichtig finde dass man einen Jugendbeirat gegründet hat, der eben auch versucht Engagement für junge Leute und Projekte für junge Menschen selbst sozusagen auf den Weg zu bringen.

00:23:36: Und da auch Fördergeld dazu verteilen weil das ist ja auch ein Riesenthema, junge Menschen für Engagement zu gewinnen.

00:23:41: Und diese Gelder, die sie jetzt ansprechen, kommen dann aber überwiegend von Stiftungen in Westdeutschland und werden auch im Osten investiert.

00:23:48: Also es ist nicht so dass das westdeutsche gelten und westdeutzchland bleibt?

00:23:51: Nein genau!

00:23:51: Aber wir haben ganz bewusst eben zwei westdeutche Stiftung.

00:23:54: Das ist die Zeitschriftung und die Freudenwerkstiftung, aber auch zwei ostdeutsches Stiftungs.

00:23:58: Dass man eben da auch eine schöne Balance hat sozusagen ich mal.

00:24:01: Klingt gut.

00:24:01: Können Sie sonst noch von Projekten aus Ostdeutschland berichten?

00:24:03: Ich frage, deshalb nachfalle mich das sehr interessiert und auch regelmäßig da unterwegs.

00:24:07: Ja,

00:24:07: da finde ich erlebt man tatsächlich dass da unheimlich viel Engagement vor Ort passiert und wir versuchen natürlich auch das zu unterstützen.

00:24:15: Bürgerstiftung auch dort.

00:24:16: Und wir haben auch regionale Stiftungsnetzwerke dort, was ja auch wichtig ist – das haben wir beim Stiftungstag in Hamburg jetzt erlebt!

00:24:22: Es ist immer wieder wichtig dass Menschen zusammenkommen können und sich austauschen können und vielleicht voneinander lernen oder kooperieren können.

00:24:30: Das ist etwas, was wir als Verband fördern.

00:24:32: Und das versuchen wir natürlich auch in Ostdeutschland zum Beispiel mit dem Stiftungentag im Jahr twenty-sevenundzwanzig in Dresden.

00:24:37: Dass man dort eben auf dieses Thema Engagement aber auch Stiftogen als eine Form des Engagements aufmerksam

00:24:43: macht.".

00:24:44: Es ist eine jährliche Veranstaltung, immer in einer anderen Stadt.

00:24:47: Und dann kommen die Stiftungen zusammen und man lernt voneinander oder entscheidet dann was passiert da?

00:24:52: Genau also wir waren jetzt hier in Hamburg vor letzte Woche tatsächlich erst sitzt auch noch ein bisschen in den Gliedern und haben dazu dem Thema aus Freiheit handeln.

00:25:03: zweieinhalb Tage mit zwei tausendzweihundert Menschen aus dem Stiftungsbereich, aber auch aus der Zivilgesellschaft und Wissenschaft ein Medien verbracht.

00:25:12: Und haben etwa hundertundzwanzig Veranstaltungen gehabt.

00:25:16: Das kann sein von Panel-Diskussionen, Keynotes bis hin zu Workshops.

00:25:21: wie mache ich gute Stiftungarbeit oder gute Stifthungskommunikation?

00:25:25: Es geht wirklich darum inhaltlich einfach sich inspirieren zu lassen, aber etwas mitzunehmen.

00:25:30: Aber es geht natürlich auch darum, sich zu vernetzen.

00:25:33: Und was ich immer besonders berührend finde und woran ich irgendwie ermesse, dass das so eine Veranstaltung gelingt ist tatsächlich wenn danach Menschen zu mir kommen und sagen oh ich habe richtig wieder Kraft geworden jetzt in meine Arbeit zu gehen und für mich richtig bereichert oder so.

00:25:50: Das ist wirklich sehr schön und das glaube ich ist auch gar nicht so einfach.

00:25:54: Das kann man ja auch nur bedingt planen.

00:25:56: Und wir hatten eben zum Beispiel dieser Titel aus Freiheit handeln, finde ich passte auch sehr schön in die Zeit.

00:26:01: Weil wir ja auch weltweit erleben.

00:26:02: Freiheitgerät unter Druck dieses Ausfreiheit handeln können ist ja eigentlich auch so ein bisschen das Betriebsmodell für Stiftungen und in der Freien und Hansestadt Hamburg passt das natürlich besonders mit dieser alten Stiftungstradition.

00:26:15: Wir haben eben auch unterschiedliche Stimmen zur Freiheit gehabt.

00:26:18: Unter anderem eben auch einen türkischen Schriftsteller, der im Exil lebt oder eine iranische Frauenrechtlerin.

00:26:24: Wo man dann auch sieht wir haben hier natürlich unsere Themen und diskutieren über Freiheit aber wie viel existenzieller das auch in anderen Länder ist.

00:26:31: Und solche Momente die denn auch so eine emotionale Berührtheit schaffen Die sind glaube ich wichtig um immer wieder Ja auch zu merken.

00:26:39: es macht ein Unterschied wenn ich mich engagiere und So haben wir das erlebt und dass ist Wie gesagt unsere größte Veranstaltung einmal im Jahr und das geht nächstes Jahr in Dresden weiter

00:26:50: Weil Sie das jetzt ansprachen, also es fließt schon auch Stiftungsgeld ins Ausland.

00:26:53: Also deutscher Stiftung Geld um zu fördern was im Ausland ist?

00:26:56: Es gibt Stiftungen die international auch tätig sind aber es ist nicht so eine große Gruppe.

00:27:01: tatsächlich

00:27:02: Jetzt ist es ja schön dass Stiftogen helfen können Projekte initiieren können Auch in Krisensituationen mal schnell Menschen zur Seite springen.

00:27:10: Beispiel A-Tal Hochwasser für in fünf Jahren, da hat das ja auch an manchen Stellen gehapert glaube ich.

00:27:15: Weil es einfach nicht so schnell geht wie man beispielsweise Bedürftige direkt identifizieren kann, wie man klar machen kann okay a gibt Geld b braucht es jetzt und zwar nicht übermorgen sondern jetzt hier und heute.

00:27:27: Woran hapert es in solchen Situationen?

00:27:28: Und was tun sie um da die Abläufe zu verbessern?

00:27:32: Ja, danke für die Frage.

00:27:33: Weil tatsächlich ist natürlich auch eine unserer Aufgaben als Verband neben der Beratung unserer Mitglieder und diesen Vernetzen den Veranstaltungen wir machen, das Thema Rahmenbedingungen, dass wir eigentlich gute Rahmenbedienungen brauchen um Stiftungshandeln attraktiv schnell und flexibel zu machen.

00:27:49: Und da erleben wir natürlich immer wieder auch die Belange der Praxis in die Politik einbringen müssen.

00:27:56: Wir haben die Stiftungsrechtsreformen, das war wichtig, aber wir wünschen uns natürlich auch einen anderen Bereich, den Stichwort Gemeinnützigkeitsrecht, Zuwendungsrecht, Bürokratie-Rückbau.

00:28:06: Wünschen wir uns natürlich dieses Anerkenn, dass Menschen sich engagieren und das nicht nur auf einer Ebene tut.

00:28:14: Es ist wichtig, dass ihr euch engagiert sondern dass ich das auch in Rahmenbedingungen übersetzt.

00:28:17: Bürokratieabbau!

00:28:18: Ich weiß gar nicht wie häufig dieses Wort gegenwärtig jeden Tag fällt im sämtlichen politischen Zusammenhängen.

00:28:23: es gibt mittlerweile einen Minister sogar der dafür da ist Bürokrate abzubauen.

00:28:27: was heißt das konkret für die Arbeit der Stiftung die sie vertreten?

00:28:32: also wo ist BüroKratie ein echter Hinderungsgrund dafür dass Sie Gutes tun?

00:28:37: Wir freuen uns erst mal, dass die Koalition eine Staatsministerin für Sport und Ehrenamt das erste Mal im Bundeskanzleramt hat.

00:28:43: Das ist Frau Schänderlein von der CDU, die StaatsministerInnen, die das Thema Sport- und Ehrendeamts sozusagen verantwortet.

00:28:51: Denn unsere Schwierigkeit – und sie ist auch nicht ganz aufgehoben dadurch aber man hat versucht wenigstens der Sache eine Sichtbarkeit zu geben und das finde ich wichtig ist eben, dass wir bei unterschiedlichen Ministerien sozusagen sind.

00:29:01: Das Gemeinnützigkeitsrecht im Finanzministerium das Stiftungsrecht ist im Justizministerium und viele von diesen Förderprogrammen sind im Familienministerium.

00:29:10: Ganz schön verzettelt!

00:29:10: Also

00:29:10: muss man sehr einfach zu sagen.

00:29:12: D.h.,

00:29:12: wir müssen mit unseren Wünschen überall andocken Und dieser Versuch ist die Staatsministerin da auch eine koordinierende Funktion hat.

00:29:19: also das bewerten wir erst mal als positiv und sie haben tatsächlich was auf den Weg gebracht jetzt gleich in der ersten halben Jahr Was glaube ich auch wichtig war ein gutes Zeichen Steueränderungsgesetz.

00:29:29: Das ist jetzt mal so ein Beispiel, wo eben zum Beispiel die Ehrenamtspauschale angehoben wurde oder die zeitnahe Mittelverwendung für Stiftungen zum Teil angehoben wurde, dass man eben auch weniger schnell das Geld ausgeben muss.

00:29:42: Und sowas sind Erleichterungen weil Stiftung dann eben nicht bürokratisch nachweisen müssen.

00:29:47: so und so habe ich es noch nicht gemacht oder habe ich's noch nicht ausgegeben und sowas erleichtert.

00:29:51: Es

00:29:51: gibt ja so manche absurde Regeln im deutschen Vorschriftenwerk in der Deutschen Bürokratie.

00:29:56: Ich hab einige gefunden Wenn Unternehmen Sachspenden leisten, fällt darauf Umsatzsteuer an.

00:30:02: Das heißt also Spenden ist teurer als entsorgen?

00:30:05: Das ist glaube ich immer noch so!

00:30:09: Und da setzen wir uns auch für ein... Also das läuft so bisschen unter dem Spenden statt vernichten dass es eben möglich ist, dass Unternehmen eher etwas spenden als dass sie es vernichten müssen Und das kollidiert mit EU-Recht, deshalb ist es nicht so ganz einfach.

00:30:22: Aber es ist natürlich intuitiv überhaupt nicht einleuchtend auch vor dem Nachhaltigkeitsgesichtspunkt.

00:30:27: und da finde ich vielleicht auch eine wo sie sagen diese ganzen Bürokratie Themen.

00:30:32: Da gibt's jetzt ein eigenes Ministerium.

00:30:33: Es gab ja auch eine Initiative für einen Handlungswegenstart, wo auch Stiftungen nochmal als auch ein Beispiel was Stiftung machen, wo vier Stiftungs sozusagen das begleitet haben finanziell unterstützt haben, dass eben Experten dabei, Thomas de Maizière dabei.

00:30:48: Ja auch schon

00:30:48: hier im Podcast, du bringest

00:30:50: es.

00:30:53: Wo die versucht haben, Reformvorschläge zu machen wie manche Prozesse besser funktionieren gar nicht unbedingt was aber wie wir gewisse Dinge und schneller und besser und einfacher machen können.

00:31:04: und davon ist ja auch sehr viel im Koalitionsvertrag gelandet und ich fand das war wichtig und ich habe mich einfach auch gefreut als Stiftung sozusagen der Weg bereit damit waren ist, glaube ich auch eine typische Rolle die Stiftung einnehmen können.

00:31:16: Dass sie gar nicht unbedingt inhaltlich jetzt mitreden aber dass Sie die Rahmenbedingungen dafür setzen und ermöglichen eine unabhängige Perspektive einzunehmen und dadurch Veränderung zu

00:31:24: begleiten.".

00:31:25: Und wenn Sie jetzt nach vorne schauen sich die Bundesregierung anschauen offenes Wort glauben Sie da geht es noch voran.

00:31:31: also beispielsweise sowas wie das diese absurde Regel abgeschafft wird, dass es möglich ist Dinge einfach wegzuwerfen oder es einfacher als sie zu spenden

00:31:41: Doch wird, werden alles dafür tun natürlich.

00:31:44: Und ich finde auch mal muss positiv denken.

00:31:46: Bleiben wir positiv fast zu diesem Podcast.

00:31:50: Vielleicht noch ein Wort zum Start?

00:31:51: Ich glaube was wichtig ist bei all diesen Regeln und es hat ja auch viel Debatte um Zivilgesellschaft gegeben im letzten Jahr eigentlich muss man sagen Glaube ich ist wichtig, dass wir es schaffen.

00:32:02: Dieses Miteinander von Staat und Engagierten sage ich mal um dieses Wort Zivilgesellschaft was ja auch nicht so ganz einfach manchmal zu verstehen ist das wird ein gutes Miteinander finden dass wir die Rollen klären wie wir miteinander umgehen wir eine Vertrauenskultur haben.

00:32:16: Also dieses Stichwort vertrauen war mir noch irgendwie ein wichtiges Wort.

00:32:18: Was heißt Vertrauenschkultur?

00:32:20: Ja, dass wir eben auch in diesen Gesetzen das wir erstmal die auch der Staat macht und davon ausgehen, dass die Menschen sich engagieren, dass sie etwas Positives Gutes leisten möchten für unser Land.

00:32:30: Und dass man sie nicht überfrachtet.

00:32:32: natürlich muss das Wirksam sein, natürlich muss es transparent sein.

00:32:35: Natürlich müssen die Mittel gut eingesetzt sein Aber trotzdem, dass man diese Wertschätzung erst mal an der ersten Stelle hat und auch das über die Regeln abgebildet wird.

00:32:48: Und ich glaube da haben wir im letzten Jahr nicht nur gute Momente miteinander gehabt!

00:32:53: Also sprich nicht alles sofort zu verregeln, je für jede Eventualität ein Paragrafen zu schmieden sondern erst mal den Bürgerinnen und Bürgern zu vertrauen.

00:33:01: Und dann wenn jemand zu weit geht, dann sanktionieren richtig?

00:33:05: Es

00:33:05: gibt zum Beispiel die Idee dass man eben nur Anlassbezogene Kontrollen macht.

00:33:09: also das man... Dass das die Regel ist.

00:33:10: ich glaube Genehmigungsfiktion heißt das z.B im Zuwendungsrecht juristisch oder so.

00:33:14: Also dass man einfach nicht.

00:33:17: aber mir geht es eigentlich auch noch einen Stück weiter nicht nur was diese Regeln angeht sondern wir haben eben auch erlebt ja in den letzten Jahren dass auch Zivilgesellschaft unter Druck geraten ist.

00:33:26: Das ging los mit der Kleinen Anfrage der CDU, CSU und das hörte auf mit dem Programm Demokratie Leben jetzt kürzlich wo eben ganz grundsätzliche Fragen oder engagierte unter so ein bisschen Generalverdacht gestellt wurden.

00:33:38: Und ich finde es total richtig, auch Dinge zu verändern und jede Bundesregierung kann auch Programme anpassen das finde ich völlig legitim.

00:33:45: aber mir geht's um eine Grundwertschätzung die in der Kommunikation da finde ich unbedingt mitgedacht werden sollte.

00:33:49: Das müssen wir jetzt einmal kurz einordnen.

00:33:51: also dieses Programm Demokratie Leben hatte ja die Ampel-Regierung stark gefördert Also hat Geld bereitgestellt wird für Projekte Für Vereine Die sich Ja für die Demokratie einsetzen.

00:34:03: Und dann kam jetzt die neue Regierung, insbesondere aus CDU und CSU gab es die Forderung das zu beenden.

00:34:09: Weil gesagt wurde wir können ja nicht die Bürger erziehen, dass ist nicht unsere Aufgabe sondern das Geld sparen wir mal lieber!

00:34:15: Und das sehen Sie kritisch.

00:34:17: Also ich finde, dass eine neue Bundesregierung absolut auch andere Förderschwerpunkte setzen kann.

00:34:22: Insofern find' ich das ganz legitim, das anzupassen und so ist es jetzt ja auch gedacht.

00:34:26: Das soll ja auch erhalten bleiben.

00:34:27: Es sollen noch mal andere Förderkriterien aufgesetzt werden.

00:34:31: Das finde ich in Ordnung und ich find', Zivilgesellschaft kann auch nicht davon ausgehen einfach immer Geld vom Staat zu bekommen.

00:34:38: Ich finde nur eben wichtig, dass das Engagement insgesamt gewertschätzt wird.

00:34:45: Ist es wichtig, dass wir miteinander im Gespräch bleiben?

00:34:47: So sage ich mal.

00:34:47: Ich hatte mal so ein Schlüsselerlebnis.

00:34:49: da war ich mit der damaligen Familienministerin glaube ich Franziska Giffey von der SPD unterwegs.

00:34:54: die hat also eine Sommerreise gemacht wie das Politikerinnen und Politiker manchmal zu tun pflegen nahm uns mit in ihrer Heimat in Ostdeutschland.

00:35:02: Ich glaube ihre Heimatstadt war Frankfurt Oder und irgendwo in einem kleinen Dorf auf dem Weg dorthin besuchten wird dann ein Projekt von Demokratie Leben Und dann habe ich mich am Rande unterhalten mit Menschen, die da lebten und jetzt hätten mir zwei ältere Damen völlig begeistert.

00:35:19: Diese Veranstaltung sei eigentlich die Einzige, die ihr kleines Dorf noch am Leben hält also sozial- und gesellschaftlich noch am leben hält.

00:35:27: Da hat es bei mir geknickt im Kopf, da hab' ich eben verstanden.

00:35:30: okay was das bewirken kann,

00:35:31: fand ich schon

00:35:32: bemerkt werden.

00:35:33: Wir kommen langsam zum Ende und wie immer, zum Abschluss dieses Podcasts habe ich einige kurze Fragen mit der Bitte um kurze Antworten.

00:35:39: Wenn Sie einen Tag Bundeskanzlerin wären?

00:35:42: Welche eine Entscheidung würden sie für die deutsche Zivilgesellschaft treffen wollen?

00:35:47: Ich würde Sie alle einladen ins Bundeskantleramt mit großen Verbände und einige Engagierte nicht in Autokipfel sondern den Zivil-Gesellschaftskipfel.

00:35:54: Den

00:35:54: Zivil-, Gesellschaftskipfel!

00:35:55: Da muss ich aber doch nachfragen, warum gibt es das noch

00:35:57: nicht?!

00:35:57: Das frage

00:35:58: ich mich auch.

00:35:58: fragen Sie Herrn Merz.

00:35:59: Frage

00:35:59: Herr Merz laden wir ein, fragen wir ihn Wenn Sie heute zehn Millionen Euro hätten, um eine Stiftung zu gründen.

00:36:05: Welchen Zweck hätte die?

00:36:07: Ich würde in einem Dorf aus Deutschland ein Kulturort schaffen.

00:36:11: Ähnlich wie das wovon wir gerade gesprochen haben.

00:36:14: Angesichts all der Krisen der vergangenen Jahre was hilft Ihnen persönlich nicht zu redignieren?

00:36:19: Haben sie einen Tipp?

00:36:20: Immer wieder mit Menschen sprechen, die sich engagieren.

00:36:23: Das sind wunderbare Geschichten.

00:36:24: Geschichten des Gelenks und ich glaube die brauchen wir.

00:36:27: In diesem Podcast wo es auch um die Geschichten Des Gelenkes geht geht's uns Mut machen.

00:36:31: Was bedeutet für Sie Mut?

00:36:34: Für Dinge einzustehen, vielleicht auch mal ins Risiko zu gehen.

00:36:37: Nicht zu verzagen und zuversichtlich bleiben

00:36:42: Wenn sie heute auf ihr zwanzigjähriges Ich treffen würden, welchen Rat würden Sie ihm nicht geben?

00:36:47: weil Sie wissen diese Erfahrung musst du selbst machen.

00:36:50: Das ist schwierig!

00:36:52: Ich glaube das ist für sich selbst die richtige Balance zu finden zwischen Familie Beruf Leben und so weiter

00:37:02: Weil

00:37:02: das ist auch ein Prozess und ein Weg.

00:37:04: Das ist nicht immer die gleiche Antwort, aber es ist schön sich damit zu beschäftigen und da seinen eigenen Weg zu finden.

00:37:09: Und sie verändert sicher auch?

00:37:10: Die Erfahrungen hab ich auch selber gemacht als Vater, als Berufstätiger.

00:37:14: also man ist nicht mehr so wie man vor fünf Jahren war geht mir zumindest so.

00:37:18: Ja zum Glück.

00:37:18: und trotzdem soll man sich auch ein bisschen sag ich mal Neugier finde ich bewahren.

00:37:23: und ich will jetzt nicht sagen Jugendlichkeit das klingst du nach jung bleiben wollen.

00:37:27: aber ich verstehe was ich meine Sie

00:37:29: wurden sehr jung.

00:37:30: Ein schönes Ende für unser Gespräch mit Friederike von Bühnau, der Generalsekretärin des Bundesverbandes Deutscher Stiftung.

00:37:37: Herzlichen Dank für den Einblick in Ihre Arbeit in das Deutsche Stiftungswesen, dass jährlich mehr als sieben Milliarden Euro verteilt

00:37:44: ist.

00:37:44: Mindestens!

00:37:45: Vielen Dank!

00:37:51: Liebe Hörerinnen und Hörern.

00:37:52: wenn diese Folge bei Ihnen etwas in Bewegung setzt dann geben Sie das gerne weiter.

00:37:56: Ich denke wir brauchen hierzulande mehr Impulse die voran denken und konstruktive Ideen enttaten umsetzen.

00:38:02: kurz Es braucht mehr Machen statt Meckern.

00:38:06: Wenn Ihnen der vorandenken Podcast gefällt, abonnieren Sie ihn gerne auf den üblichen Podcast-Plattformen oder auf T-Online.

00:38:13: Dort können sie auch die erste Folge mit Bundespräsident Frank Walter Steinmeier hören.

00:38:18: Schreiben Sie mir gern auch was Sie von unseren Gesprächen halten und zwar an die Mailadresse podcastsett-online.de – Podcasts mit mehr Zelle ist!

00:38:28: Damit verabschiede ich mich bis zum nächsten Mal und sage tschüss und bleiben Sie uns gewogen.

Über diesen Podcast

Der Podcast, der Mut macht. Florian Harms, Chefredakteur von t-online, spricht mit Mutmachern über Lösungen für die allgegenwärtigen Probleme. Mit Menschen, die Krisen bewältigen wollen, statt diese zu beklagen: Vordenker aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Sport. Was treibt sie an? Wie sehen ihre Lösungen aus? Was lässt sich daraus lernen? Inspirierende Gespräche mit neuen Perspektiven. Klar, klug – vorangedacht.

Zum Auftakt am 21. Mai 2026: Bundespräsident Frank‑Walter Steinmeier spricht über den bundesweiten Ehrentag, notwendige Reformen und die Pläne nach seiner Amtszeit.

Fragen, Anregungen und Kritik gerne an: podcasts@t-online.de

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Moderation: Florian Harms
Redaktion & Produktion: Viola Koegst, Christin Brauer, Michaela Fischer, Nadine Schmidt, Nicolas Lindken, Axel Krüger, Arno Wölk

von und mit Florian Harms trifft Mutmacher

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