00:00:04: Dieses Transkript wurde automatisch generiert. Eine der wichtigsten Säulen des deutschen Sozialstaats ist ein Sturz gefährdet.
00:00:09: Den gesetzlichen Krankenkassen geht das Geld aus, die Ausgaben steigen fast doppelt so stark wie die Einnahmen.
00:00:16: Viele Kassen haben die Beiträge deshalb erhöht einige auf über siebzehn Prozent.
00:00:21: für viele mehr als seventy vier Millionen gesetzlich Versicherten bedeutet es eine gravierende Belastung.
00:00:27: trotzdem wird das Loch immer größer.
00:00:29: Ginge die Entwicklung so weiter, dann würden laut Bundesgesundheitsministerin Nina Warken schon im kommenden Jahr neunzehn Milliarden Euro fehlen.
00:00:38: Deshalb hat die Bundesregierung seit früher an einer Gesundheitsreform gearbeitet, die nun vom Bundestag beschlossen werden soll – sie soll die gesetzlichen Krankenkassen entlasten ohne dass die Beiträge weiter steigen!
00:00:50: Wie funktioniert das?
00:00:51: Was muss sich strukturell ändern damit das Gesundheitssystem gerettet werden
00:00:56: kann?!
00:00:56: Welche pragmatischen Lösungen gibt es dafür und was lässt sich daraus für andere deutsche Herausforderungen lernen?
00:01:03: Ich bin Florian Harms und spreche hier im Podcast vorangedacht mit Menschen, die Probleme nicht nur beklagen sondern Ideen für Lösungen mitbringen.
00:01:12: Mein heutiger Gast mischt sich seit Jahren in die Debatte um das krenkelnde Gesundheitssystem ein lauter als andere Vertreter seiner Branche.
00:01:20: Er ist Arzt, war Partner bei der Boston Consulting Group und führt seit Jahrzehnt zwölf die Technikerkrankenkasse mit über zwölft Millionen Versichterten die größte deutsche Krankenkasse.
00:01:30: Herzlich willkommen Jens Baas!
00:01:34: Vielen Dank dass ich da sein darf.
00:01:36: Schön, dass Sie da sind.
00:01:36: Gesund und munter?
00:01:37: Ja absolut!
00:01:38: Alles fit alles frisch?
00:01:39: Ja
00:01:40: muss ja weil ich glaube bei der politischen Lage ist es besser
00:01:42: man ist fit.
00:01:43: Obwohl sie heute morgen nichts gefrühstückt haben.
00:01:44: Ich habe gerade gelernt das die nicht frühstücken morgens.
00:01:47: Ist das so gesund?
00:01:48: Es ist gesund glaube ich sondern ist jetzt zeitlang nichts zu essen.
00:01:50: Es hat durchaus gut.
00:01:51: Ich hab's mir aber nicht aus Gesundheitsgründen abgewöhnt Sondern weil ich früher in der Chirurgie tätig war und wir so früh angefangenen zu arbeiten Dass sich so viel nichts essen konnte.
00:01:57: Und deswegen habe ich es mal einfach ab gewöhnt.
00:01:59: Aber später am Tag kriegen Sie dann schonmal was?
00:02:01: Ich esse zur Abend also ich bin eigentlich nur Abendesser.
00:02:03: Es
00:02:04: lässt sich massen in den Arbeitstag nicht besser einordnen.
00:02:06: Verstanden, Herr Basing, diesem Podcast geht's ums Mut machen.
00:02:10: Offengestanden fällt es mir und meinen Kolleginnen und Kollegen schwierig.
00:02:15: Und das ist uns auch bei der Vorbereitung etwas schwer gefallen die Zuversicht zu bewahren weil er das deutsche Gesundheitssystem so vercarstet ist.
00:02:22: Es gibt so viele Interessen, auch Lobbyinteressen, die alle irgendwie an diesem System zerren... Es gibt immer mehr alte Menschen in Deutschland aufgrund des demografischen Wandels.
00:02:32: Ja, absurde Abrechnungsregeln die man eigentlich als normalsterblicher gar nicht richtig durchschauen kann.
00:02:38: Und zugleich ist es ja das teuerste Gesundheitssystem in Europa aber mit Nichten das Beste also die durchschnittliche Lebenserwartung von jemandem der in Deutschland lebt ist so im Mittelfeld war.
00:02:49: Deshalb mal vorangefragt.
00:02:50: als erstes Wer hat das System in die Krise geritten?
00:02:53: Waren das Politiker, Lobbyisten oder Bürger?
00:02:56: Was ist da passiert?
00:02:57: Alle.
00:02:58: Das ist die ehrliche Antwort.
00:03:00: Wir haben ein System, was jahrelang extrem gut finanziert ist.
00:03:04: Sie haben es ja selber gesagt und haben eines der teuersten Systeme mit mittelmäßigen Ergebnissen.
00:03:07: Auch keine schlechte, aber eben nur mittelmässige.
00:03:09: Da vergeben wir sich viel Geld aus.
00:03:10: Und haben uns jahrelang auch die Tasche gelogen, dass man glaubt, es kann immer so weitergehen.
00:03:16: Gerade die letzten Jahre haben wir gesehen, hat man wirklich auf Reserve gelebt nicht nur im Gesundheitssystem Und haben dort eben viele, viele Dinge die man es auch so ein bisschen verstecken konnte.
00:03:25: Also zum Beispiel Krankenkassenrücklagen komplett aufgebraucht.
00:03:28: Da hat man in den letzten Jahren einfach Raubbau betrieben und jetzt ist alles weg.
00:03:31: und jetzt fällt's auf.
00:03:32: Das heißt wir haben nicht das Problem auf einen Schlag da sondern das Problem ist auf einem Schlag nicht mehr kaschierbar.
00:03:37: Deswegen haben wir jetzt diese große Debatte über eine Spadiskussion erstmal und dann ja perspektivisch auch eine Debatte Die finde ich viel wichtiger ist Wie können wir das System strukturell besser aufstellen?
00:03:45: Trotzdem nachgefragt, wenn es viele Verlierer gibt, gibt's ja manchmal auch Gewinner.
00:03:49: Wer profitiert von der gegenwärtigen Situation?
00:03:51: Von der gegenwertigen profitiert glaube ich noch keiner!
00:03:53: von der Situation, wenn wir eine Strukturreform bekommen.
00:03:55: Von der ich davon ausgehe, dann sollten idealerweise sehr viele davon profitieren nämlich auf jeden Fall mal die Patienten.
00:04:00: denn man darf nicht vergessen ein Gesundheitssystem ist erster Linie für die Patienten da manchmal glaubbar ja es ist dafür die Leute die darin arbeiten das ist ein Urtuben sondern die Patientinnen sind natürlich hier im Mittelgrund stehen müssen.
00:04:09: also muss jede Struktur reform sich überlegen wie kann ich die Versorgung der Patienten verbessern mit dem zweiten Nebeneffekt?
00:04:15: Wie kann ich's bezahlbar halten?
00:04:17: Wenn wir alle bezahlen ja das Gesundheitssystem... Ich ärgere mich.
00:04:19: mein Verbenang gesagt wird die Krankenkassen bezahlen was nicht.
00:04:22: Wir verteilen Geld um, das sind der Beiträge die dann wieder nach unten kommen.
00:04:26: Das heißt wir müssen schauen wie wir so ein System auch bezahlbar halten und erst danach kann man überlegen was bedeutet es für die Menschen wie mich die in dem Gesundheitssystem arbeiten?
00:04:34: Und da bin ich aber auch von überzeugt dass das schöner an der Reform eigentlich.
00:04:38: viele sind ja gar nicht zufrieden mit dem was sie arbeiten.
00:04:40: Sie sagen sehr viel zu viel Bürokratie.
00:04:42: Ärzte sagt man hat zu wenig Zeit am Patienten man muss viel mehr irgendwelche Papiere ausfüllen.
00:04:46: Da ist ja auch eine Unzufriedenheit.
00:04:48: Und deswegen hat so eine Strukturreform eigentlich ein sehr, sehr großes Potenzial für die, die im Gesundheitssystem arbeiten das Leben einfach besser zu machen.
00:04:56: Das Problem ist und deswegen kommen diese Reformen nicht voran.
00:04:59: trotzdem gibt es natürlich viele Menschen, die sehr gut verdienen in dem Gesundheitssystem.
00:05:02: Aber
00:05:02: die möchte ich gleich noch sprechen.
00:05:04: Wir sind jetzt schon mittendrin in der Struktur-Reform.
00:05:06: aber nochmal einmal voraus geschickt, nochmal von oben drauf geblickt.
00:05:09: Jetzt haben wir gerade gesagt, die Lebenserwartung in Deutschland ist, obwohl das System so teuer ist, eher so im Mittelfeld.
00:05:15: Es gibt jetzt andere Länder wie Spanien, Italien und Schweden.
00:05:18: da ist die Lebens- erwartungen sehr viel höher!
00:05:20: Was machen sie besser als wir?
00:05:22: Erst muss man sagen, eine Lebenserwaltung ist nicht nur Gesundheitssystem sondern auch viele Dinge wie Ernährung, Lebensstil und solche Sachen.
00:05:27: also man darf nicht eins zu eins sagen, das Gesundheitssystem ist verantwortlich für die Lebens.
00:05:31: erwarten Also
00:05:31: die essen besser, Italierner keine Frage, Schweden würde ich schon bezweifeln
00:05:36: hat vielleicht dann gesundheitlich eine gewisse Rolle also spielt durchaus eine Rolle die mit drin ist.
00:05:39: Es ist übrigens nicht nur Lebenserwartung, sondern bei anderen Parameter ist es noch klarer, dass es Gesundheitssysteme wie Solchungssterblichkeit überleben beim bestimmten Tumorraten.
00:05:47: also all das sind Parameter bei denen wir mittel gut sind und sie haben definitiv mit dem Gesundheitssystem zu tun, wie ich dort überlebe.
00:05:53: was ist der Unterschied den die haben?
00:05:55: Wir haben ein Problem im Gesundheitssystem, das wir früher sehr stark als Stärke gesehen haben sich aber zunehmend eben als Schwäche zeigt.
00:06:02: Wir haben nicht ein sehr, sehr ungesteuertes System.
00:06:04: Ist bisschen chaotisch.
00:06:05: Wenn ich als Patient irgendwas habe dann ist was mit mir passiert ziemlich zufällig.
00:06:09: Gehe ich zu dem Arzt und zu dem Ärzte kann nachher eine ganz andere Überweisung haben.
00:06:12: Ich kann selber entscheiden gehe ich mal zu fünf verschiedenen Spezialisten Und guck mal wer es mir irgendwie glaubt Dann gehe ich zu drei anderen Ärzten.
00:06:17: Dann ist es Zufall in welches Krankenhaus ich eingewiesen werde bei bestimmten Tumorerkrankungen.
00:06:21: Es ist immer noch so dass mehr als die Hälfte der Patienten behandelt wird im Zentren die gar keine Tumorenzentren sind
00:06:27: Aber die werden trotzdem nicht abgewiesen, weil man
00:06:30: sie abrechnen kann.
00:06:31: Weil es manchmal auch so eine Flapsis sagen wird und der dortige Operateur sagt super, sowas kann ich auch noch das mache jetzt auch
00:06:38: oder wollte schon immer mal versuchen.
00:06:40: Das hoffe ich mal nicht, dass er das tut.
00:06:43: Früher habe ich in der Uni gelernt, jetzt bin ich Chefarzt im kleinen Krankenhaus, in der Unik habe ich's doch auch gekonnt, kann ich noch auch.
00:06:47: Und selbst wenn er es noch kann, ist halt ein ganzer Apparat nicht drauf eingerichtet.
00:06:51: Nicht in der Übung?
00:06:52: So ist
00:06:53: das!
00:06:53: Das sind Spanien und die Schweden anders?
00:06:54: Das sind viele andere Länder anders weil sie gesteuert ihre Systeme haben.
00:06:57: Da muss
00:06:58: man gezielt in einem bestimmten Krankenhaus
00:06:59: haben?
00:07:00: Ja da gibt mich einen Arzt und sagt okay du hast diese Erkrankung und wenn du diese Erkrankungen hast dann haben wir folgende Zentren in denen wird das gemacht und ich steuere dich da auch ein bisschen durch.
00:07:07: Diese Steuerung fehlt bei uns und früher wurde es als komplette Freiheit begriffen.
00:07:11: Ich glaube, dass eine gewisse Steuerung einem als Patient auch hilft.
00:07:14: Man hat ja meistens zum ersten Mal hoffentlich eine Erkrankung und zumindest nicht dauernd.
00:07:18: Und deswegen ist es schon gut wenn ein System einem hilft und sagt Da ist jemand der kann's auch wirklich und das musst du machen.
00:07:23: Das solltest Du auch nicht machen.
00:07:24: wir machen auch viel zu viel teilweise im Gesundheitssystem.
00:07:27: Deswegen brauchen wir dann eine klarere Struktur.
00:07:30: Und da ist ja auch schon angefangen worden schon unter der alten Bundesregierung die Ampel-Regierung.
00:07:34: der damalige Minister Karl Lauterbach hat er auch schon gesagt ihr will die Krankenhäuser sehr viel klerer steuern.
00:07:39: Was ist sinnvoll, was behandelt man wo?
00:07:41: Zweiter Aspekt aber jetzt noch mal bevor wir tiefer reingehen gefragt.
00:07:44: Offen gestanden ein Problem an dieser ganzen Befassung mit dem Gesundheitssystem geht sogar mir als Redakteur.
00:07:50: so ist ja die Sprache diese fürchterlich höhltsame Sprache also Beitragsbemessungskränze erweiterte Risikostrukturausgleich Sachleistungsprinzip.
00:08:00: Ganz ehrlich, wer denkt sich solche Wortungetümmen aus?
00:08:02: Das ist
00:08:02: eine gute Frage.
00:08:03: Ich habe jahrelang versucht schon Listen zu erklären was der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich ist und jeder hat mir gesagt wie soll ich da bitte ein Artikel drüber schreiben.
00:08:11: Wie soll die Überschrift aussehen über den morbiditätsoorientierten Risikosstrukturausgleich?
00:08:16: Also gibt es auch die Abkürzung in der Tat.
00:08:18: Nein das ist in der Taten-Probleme.
00:08:19: und das zweite Problem ist Es ist eben sehr kompliziert.
00:08:22: und das dritte Problem ist es eigentlich nie so wie's auf einen ersten Blick aussieht.
00:08:25: Ist wie so ne Zivilschale des oberste Argumentes ist nie das Argument was zählt.
00:08:29: Es geht ja immer um den Patienten.
00:08:31: Überraschung, es geht sehr oft gar nicht über den Patienten sondern es geht um ganz andere Interessen und man muss erst sehr lange im System sein, um zu verstehen was ist denn wirklich das Argument dahinter?
00:08:40: Und es ist wie gesagt selten der Patient, sondern es sind oft sehr egoistische Argumente die da hinterstecken.
00:08:45: Das spricht ja dafür, dass einfach so viele Lobbyinteressen dann in diesem System gebündelt sind.
00:08:49: Damals zu Ihnen persönlich gefragt – Sie haben ja früher eine Unternehmensberatung gearbeitet.
00:08:54: Da haben sie zeitweise auch mit Pharmafirmen zusammengearbeitet und haben Sie also beraten wie Sie Ihre Gewinne maximieren können?
00:08:59: Heute kämpfen Sie als Krankenkassenchef quasi auf der anderen Seite!
00:09:03: Wie kam es zu diesem Wandel?
00:09:04: Was hat Sie da bewogen?
00:09:05: Ja,
00:09:06: ich habe hier angefangen sozusagen als Arzt relativ neutral.
00:09:10: wusste, wenn ich will die Pharmaindustrie.
00:09:11: Ich wusste ehrlich gesagt auch wenig über das Gesundheitssystem, lernt man als Arzt alles nicht und habe dann aber nach vielen Beratungen in der Pharma-Industrie irgendwann sagt, ich will das nicht weil das Thema schon sehr klar bei vielen Aufträgen, die wir hatten als Beratung war eben, ich habe ein Medikament wie kann ich jetzt den möglichst höchsten Erstatungspreis dafür bekommen?
00:09:27: Und ich würde sagen aus Sicht einer Pharmafirma ist es ein legitimes Ziel.
00:09:30: Ich hab für mich irgendwann gesagt, ich möchte das nicht, weil ich finde, Medikamente ist eben nicht ein iPhone oder Porsche wo ich mich hinstellen kann und sage gut dem Preis, den ich kriegen kann, also hat er den ich Wenn ich halt ein Krebs habe, dann ist es eben nicht.
00:09:42: Ich kann mir den Porsche nicht kaufen wenn ich ihn nicht will sondern brauche ich das eben.
00:09:45: und ich finde im System wo man Produkt hat was jemand einfach braucht ist das primäre Ziel zu sagen, wie kriege ich möglichst viel Geld?
00:09:51: Eines mit dem ich mich schwer getan habe.
00:09:53: Das möchte ich nicht und deswegen möchte lieber auf die andere Seite diejenigen dafür sorgen dass so was für alle zugänglich ist.
00:09:59: Die haben gerade ein bisschen gesprochen.
00:10:00: was schlechtes am deutschen Gesundheitssystem, was super ist im deutschen Gesundheitsystem ist, dass alle Menschen die gesetzlich versichert sind die tollsten Therapien bekommen.
00:10:07: es gibt nirgends auf der Welt dass man so einen Zugang hat zur wirklich tollen Therapie Und das möchte ich auch gerne behalten.
00:10:12: Ich habe als Arzt vielleicht noch einen Einsatz dazu, als Arst auch mal in den USA gearbeitet, wo es nicht so war und ich hab mit Patienten geredet, denen ich gesagt hab, Hürmer klar könnte man dich behandeln aber du könntest dir leider nicht leisten.
00:10:22: In USA
00:10:23: muss man sich ja quasi die Behandlung kaufen und sich dann entscheiden hat ich selber.
00:10:26: mal hatte ich mir den Arm angebrochen nachdem ich von so einem E-Roller gefahren war.
00:10:30: Die erste Frage, nachdem mich in die Praxis reingekommen war Kreditkarte bitte und dann Entscheidung Wie wollen sie denn behandelt werden?
00:10:37: Gut, Mittel oder schlecht.
00:10:38: Und solche Gespräche prägen einen.
00:10:39: Wenn Sie mit Patienten sprechen und dann wird Ihren Angrillen und sagen ja das kann man theoretisch behandeln aber sorry du hast leider Pech Dann sagt der Amerikaner Ja wäre halt reich geworden.
00:10:47: Das ist auch so eine Eingeschuld.
00:10:49: Aber der Europäer sagt sich Das kann nicht sein, dass jemand den man behandeln kann Aus finanziellen Gründen nicht behandelt Werden kann Und das bemühe ich mich.
00:10:55: Deswegen möchte ich meinen Job jetzt machen.
00:10:57: Ich finde diesen Teil des deutschen Systems müssen wir beibehalten.
00:11:00: Dass wenn ich eine lebensgefährliche Erkrankung habe Dass das System mir hilft.
00:11:05: Wer ist da reich geworden?
00:11:06: Können Sie als behandelt werden.
00:11:07: Mich interessiert trotzdem noch mal dieser Wandlungsprozess, den sie gerade beschrieben haben.
00:11:11: Was war das für ein Moment?
00:11:13: War es eine plötzliche Erkenntnis dass die dann sagten ich will das eigentlich nicht mehr sondern ich will mich jetzt für die andere Seite einsetzen, dass also eigentlich jeder dann Zugang zu guten Medikamenten hat, die Medikamente auch erschwinglich sind?
00:11:24: oder war das so ein langer Prozess und dessen Ende sie dann immer gemerkt haben?
00:11:27: nee ich muss jetzt was anderes machen.
00:11:29: Eher ein Prozess.
00:11:30: Und in dem Prozess hat man eben zunehmend gemerkt, wie da die Mechanismen laufen.
00:11:34: Es kommt darüber aus, wenn ich ein Pharma-Hasser wäre – das bin ich gar nicht!
00:11:37: Ich bin ein großer Freund der Pharmaindustrie und mache tolle Sachen.
00:11:39: Da gibt es auch sehr, sehr engagierte Forscher.
00:11:41: Aber man darf nie vergessen, dass Ziel nachdem wer das CEO gemessen wird ist nicht, rette ich Krebs aus der Welt oder rette irgendwie Rotech Malaria aus dessen Ziel ist, Shareholder Value zu erzeugen.
00:11:52: Punkt.
00:11:53: Alles andere ist ein nachgelagertes Ziel.
00:11:56: Für mich war es halt irgendwann, dass ich gesagt habe das möchte ich einfach nicht mehr machen.
00:12:00: Wir haben einfach Medikamente wirklich gehabt wo auch die Industrie gesagt hat diesen auch nicht besser als andere wissen wir auch wie kriegen wir trotzdem in den Markt?
00:12:05: soll das was wir haben sondern von der Konkurrenz bekommen wir jetzt trotzdem in dem Markt.
00:12:09: Das macht total Sinn ökonomisch und es dürfen ja ruhig probieren.
00:12:12: aber mein Ansatz ist wir müssen halt ein Gegengewicht dazu haben.
00:12:14: also ich finde nicht dass es unmoralisch handelt wenn er das tut.
00:12:17: Aber die Gesellschaft muss ein Gegengewicht dazu haben und dann kann der Versuch, einen möglichst hohen Preis zu bekommen.
00:12:21: Die Gesellschaft muss sagen das können wir uns aber nicht leisten und man muss versuchen den vernünftigen Mittelweg zu finden.
00:12:25: Und heutzutage haben wir dieses Problem.
00:12:27: Das ist unausgewogen!
00:12:28: Die Pharmaindustrie hat viel längere Hebel.
00:12:30: Wir erleben gerade dass sie deutliche Drohungen auch ausspricht gegenüber der Regierung zu sagen dann produzieren wir nicht mehr in Deutschland wenn die Preise sinken oder dann gibt es Zeitkrebsmedikamente nicht mehr.
00:12:38: und das finde ich es moralisch nicht in Ordnung weil es eben kein Porsche und kein iPhone ist, sondern wir brauchen diese Medikamente.
00:12:44: Aber ich verstehe die Perspektive der Pharma-Firmen schon auch.
00:12:47: Ich gebe Ihnen ein Beispiel!
00:12:48: Ich war vor kurzem in Wuppertal bei der Bayer AG also dem großen deutschen Pharmakonzern und die entwickeln dort neue Medikamente.
00:12:56: Sie haben uns gezeigt wie sie wirklich mit großem Aufwand an der Stammzellforschung daran arbeiten einen Medikament gegen Parkinson zu entwickeln was ja wirklich eine echt massive Krankheit für dies bislang keine adäquaten Behandlungen gibt.
00:13:08: Und dann kommt der Schritt, wenn sie es in Wuppertal entwickelt haben.
00:13:10: Dann wird das alles rüber transferiert nach Berkeley in Kalifornien und da wird das Medikament dann massenhaft hergestellt.
00:13:18: Warum?
00:13:19: Weil man nur dort das Medikanent zu Beginn, wenn's auf den Markt kommt, richtig teuer verkaufen kann.
00:13:23: Wenn man nachfragt sagen ... Der CEO von Bayer, wir könnten es nicht entwickeln.
00:13:28: Wenn wir diesen hohen Preis in Amerika bekämen, dann müsstet ihr hier in Deutschland damit leben dass ihr andere Medikamente
00:13:34: bekommt?
00:13:34: Ja aber das ist genau wo die Pharmaindustrie unlauter ist.
00:13:36: Wir haben die höchsten Medikamentenpreise in der ganzen Welt nach USA In Deutschland.
00:13:42: Das heißt wenn dieses Argument stimmen würde dass man da produziert müssten wir heute schon einen riesen Anteil an Pharma-Industrie haben denn wir haben die zweithöchsten Preise haben wir aber nicht.
00:13:49: Produziert wird heute vor allen generiker hauptsächlich in Indien und China.
00:13:54: Die haben bekanntermaßen nicht die höchsten Erstattungspreise.
00:13:56: Also dieses Argument zu sagen, der Produktionsort in einer weltweiten Industrie hängt davon ab wie der regionale Kaufpreis ist, das ist einfach unsinnig!
00:14:04: Wir sehen ja auch im USA gerade genau das Gegenteil.
00:14:06: Die USA versuchen den Preis gerade zu drücken und sie haben die höhsten Preise der Welt.
00:14:09: Und trotzdem sieht es sich die Pharmaindustrie an oder so gerade deswegen weil Trump Druck macht und sagt okay ich will niedrigere Reise bezahlen und ihr müsst euch ansiedeln.
00:14:17: Es ist ein Scheinargument warum die hier nicht produzieren?
00:14:19: Und da bin ich durchaus auf Seiten der Pharma-Industrie, die produzieren nicht hier weil die Kosten hoch sind, weil die Energiekosten hoch sind.
00:14:25: Die Arbeitskosten sind hoch.
00:14:26: Die Bürokratie ist teilweise schwierig wenn ich Studien machen will.
00:14:29: es ist ja schwierig in Deutschland.
00:14:30: deswegen zum Beispiel damals Biontech gegangen also Standortfaktoren.
00:14:34: und deswegen ist mein Ansatz immer wir wollen Pharmaindustrie haben, wir wollen die fördern müssen wir die Standort Faktoren fördern aber nicht den regionalen Erstatungspreis.
00:14:41: das sind zwei unterschiedliche Dinge denn sonst dürften hier auch ganz Europa nichts mehr verkaufen weil bei uns die höchsten Preise sind.
00:14:48: diese Durchmischung finde ich unlauter.
00:14:50: Und nochmal, ich bin völlig dafür die Firma, das wir zu fördern.
00:14:52: Es ist sehr unglücklich, wenn Abhängigkeit haben dort von Produzenten, die irgendwie woanders sind.
00:14:58: auch sage ich mal dass uns Forschungs-Nau verloren geht es extrem ungünstig.
00:15:01: aber wenn ich hier eben ein Forschungsantrag ausfüllen muss dann ist es eben unglaublich schwierig.
00:15:05: und da hat Bürokratie oder?
00:15:06: Da haben wir ja schon darüber
00:15:08: gesprochen
00:15:09: im Podcast ist wirklich ein Problem und hier soll es auch darum gehen wie man solche Hürden überwinden kann.
00:15:14: Wenn man Ihnen zuhört, merkt man schon.
00:15:15: Sie verstehen die Materie und sie verstehen sie nicht nur aus der gesundheitlich-medizinischen Perspektive sondern sie verstehen auch die Art wie man Unternehmen sozusagen da drauf schaut.
00:15:25: Ich hab alle Aspekte gesehen.
00:15:26: ja!
00:15:26: Ich habe ein paar Zahlen mitgebracht.
00:15:27: Sie sind ja jetzt seit Jahrzehnt zwölf Vorstandsvorsitzender der Technikerkrankenkasse.
00:15:32: unter Ihrer Führung ist die Techniker insgesamt um fifty vier Prozent gewachsen Mit sieben neunzig Prozent Kundenzufriedenheit.
00:15:39: also nur drei Prozent ihrer Kunden sind nicht zufrieden und Verwaltungskosten von nur hundertzehn Euro pro Mitglied während es im Branchendurchschnitt hundertseptzig Euro sind.
00:15:49: Was machen Sie anders als andere?
00:15:50: Ich glaube, was wir grundsätzlich anders machen, was ich von Anfang an versucht habe einzuführen... ...ich hab immer gesagt, wir handeln wie ein Unternehmen!
00:15:56: Wir sind aufgesetzt als Körperschaft öffentliche rechts und ich habe keine Aktionäre wo ich Gewinn abführen muss.
00:16:00: das macht mich sozusagen nicht unternehmerisch.
00:16:02: Aber bei allem anderen handeln wir wie ein Unternehmen und das bedeutet, ich sage jedem meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unsere Kunden sind die, die eure Arbeitsplätze sichern.
00:16:09: Wenn sie da sind ist euer Arbeitsplatz sicher.
00:16:11: wenn nicht dann nicht!
00:16:12: Und deswegen müsst ihr dafür sorgen dass die glücklich sind.
00:16:14: Jetzt ist eine Krankenkasse nicht das beliebteste Thema für jeden, jeder sagt oh ich liebe Krankenkassen also muss man sich doppelt anstrengen dass man sagt ich mag aber wenigstens meine TK und es bedeutet wir setzen auf zwei Themen ganz ganz großen Wert.
00:16:26: Thema eins ist Superfreundlichkeit und Erreichbarkeit.
00:16:30: immer zu jedem Zeitpunkt, wenn sie anrufen im Tikal am Telefon.
00:16:34: Nicht ein Callcenter was irgendwo ist.
00:16:36: so einen Mitarbeiter der auch entscheiden kann, der weiß und der mitten in der Nacht irgendwas für sie tun kann.
00:16:41: Finde ich sehr stark ehrlich gesagt weil ich hasse diese Callcenter wo man irgendwo am Ende der Welt rauskommt.
00:16:46: Hast du nicht davon?
00:16:47: Wenn du dran kommst ihr sagt ja toll und ich rufe sie dann zurück, da habe ich nichts davon.
00:16:50: Wenn man es überhaupt erreicht?
00:16:51: Ja
00:16:51: in zwanzig Sekunden sind wir uns im Schnitt durch.
00:16:53: Und der zweite Aspekt ist, niemand bezahlt ja gerne für die Krankenkasse.
00:16:57: Der Haupthebel, den ich in der Hand habe, ist meine eigenen Kosten und das was Sie gerade gesagt haben.
00:17:00: deswegen arbeiten wir extrem an Verwaltungskosten und sagen ein bisschen alle unsere Prozesse so optimal wie möglich aufstellen weil Den Kostenblock habe ich in der Hand, was der Arzt kostet ist jetzt bei den anderen Krankenkassen gleich über mir.
00:17:09: Habe ich nicht in der hand aber meine eigenen Kosten hab' ich in die Hand.
00:17:12: Also haben wir unsere Prozesse super optimiert.
00:17:15: Können Sie da mal ein Beispiel geben?
00:17:16: Was heißt das prozesseoptimiert?
00:17:17: Ganz einfaches Beispiel Wir haben zum Beispiel als andere Krankenkasseln noch alle Mitarbeiter alles gemacht haben.
00:17:21: Das heißt da habe ich halt angerufen Der war für alles zuständig Haben wir uns schon spezialisiert und dann gesagt, ich mach natürlich Zentren völlig normal.
00:17:28: Also da habe ich Menschen, die sich mit diesem spezifischen Thema beschäftigen, entsprechend auch viel besser sind, sie viel qualizierter so was zu machen.
00:17:34: Wir sind jetzt sicher eine der vorreitenden Krankenkassen auf das Thema Agentec AI umzuspielen.
00:17:39: Ich bin jetzt momentan sehr stark dabei zu überlegen wo schaffen wir es viele unsere Prozesse eben jetzt auf AgenteC AI umzustellen?
00:17:43: Also künstliche
00:17:44: Intelligenz und Agente C AI heißt ja das Koden den ganzen Prozess
00:17:47: umzustärken.
00:17:47: Den ganzen Prozestern mithilfe von künstlicher Intelligenze umzustimmen.
00:17:51: So ist es.
00:17:52: Da passiert aber
00:17:53: kein Schmuck.
00:17:55: Wir haben, wo wir heute schon Künstliche Intelligenz einsetzen die immer so eingestellt dass wir sagen künstliche Ligenz darf Prozesse freigeben.
00:18:01: Sie darf was genehmigen sie darf nichts ablehnen in der Sekunde.
00:18:03: wenn einer ablehnt macht es ein Mensch muss einen mensch drauf schauen.
00:18:06: Genehmigung darf sich das werden immer sagen okay Der Fehler ist immer zugunsten des Versicherten.
00:18:10: Wenn ein Fehler passiert da passiert glaube ich nicht mehr fehler als bei Menschen würde nie sein dass kein Fehler passiert aber auch beim Menschen passieren Fehler.
00:18:17: Ich glaube der prozess ist sicher Aber er geht vor allen Dingen schnell weil wir laufen doch eine welt rein wo jeder Sein Assistenten auf dem Handy haben wird und er würde nicht mal bei der Krankenkasse anrufen, seinem Assistent sagen, ich brauche Krankengeld.
00:18:27: Mach das mal für mich!
00:18:28: Und dann will dieser Assistent ja nicht mit einem bei uns reden wollen sondern wird da ja ein Prozess laufen müssen, der im Hintergrund das abläuft.
00:18:34: Und wenn ich dann sage, der Prozess geht super schnell in einer Stunde kriegst du Bescheid?
00:18:37: Dann ist es völlig unanzeptabel.
00:18:39: Sondern in der Zukunft heißt ein Prozess jetzt Ich Will Jetzt Da will ich jetzt wissen, ob ich es bekomme.
00:18:44: Das geht nur mit solchen Systemen.
00:18:46: Echtzeitantworten?
00:18:47: Absolut
00:18:48: alles in echt Zeit.
00:18:49: Jetzt noch mal etwas weitergefasst.
00:18:51: Es gibt in Deutschland ja drei neunzig Krankenkassen ... Wir haben über Ihre gesprochen, aber wer braucht dreinneunzig?
00:18:57: Er ist eine schwierige Frage.
00:18:58: Eigene
00:18:58: Vorstände, eigener Bürokratie, eigene Abrechnung,
00:19:01: wozu?
00:19:02: Erst muss man sagen brauchen du die keine.
00:19:04: Man kann auch mit deutlich weniger Krankenkasten auskommen.
00:19:06: Wir hatten schon weit über tausend von der S-Dreinneundzig ganz schön wenig.
00:19:10: Der Punkt ist allerdings, wie viele wer brauchen sollte einfach der Markt bestimmen.
00:19:13: Wie überall anders auch.
00:19:14: die Politik glaubt manchmal Sie muss ich da einmischen und das ist Quatsch.
00:19:17: Ich kann es mal in einem ganz einfachen Rechenbeispiel zeigen wir haben ungefähr neunzig Krankenkassen.
00:19:20: sie haben gesagt etwa sechzig haben etwa zehn Prozent Marktanteil.
00:19:24: Die Gesamtverwaltungskosten der Krankheit sind vier Prozent.
00:19:26: also haben die kleinsten Sechzig am Null Komma Vier Prozent.
00:19:29: Wenn ich dir jetzt alle zusammenfusioniere und sagen mal alter Unternehmensberater zehn Prozent geht immer glaube ich jetzt nicht, aber können wir mal rechnen.
00:19:35: Dann sind es Null Komma Null vier Prozent.
00:19:37: Das heißt würde ich von Sechzig auf Dreißig runter fusionieren und hätte wirklich tolle Fusionsgewinne was man bezweifeln kann, aber wir können theoretisch so rechnien dann hätten wir Null Kommer.
00:19:45: Null Vier Prozent Kosten ersparen ist in der GKV Es spielt keine Rolle!
00:19:48: Ist das ein Scheinargument?
00:19:49: Was die Politik immer wieder rausnimmt Und Man braucht es auch Nicht Aber wie viele man Braucht Kann Der Markt Entscheiden.
00:19:55: Meine Prognose ist der Markt wird auch entscheiden.
00:19:57: Wir werden in wenigen Jahren weniger haben.
00:19:59: meine Ziel sei mich glaube so Wenn ich mich versichere, möchte ich so zwanzig zur Auswahl haben.
00:20:04: Manche sind regional und manche sind an Firmen gebunden.
00:20:07: Dann bist du vielleicht bei dreißig sowas in der Größe nahe.
00:20:09: Aber nochmal, das soll nicht die Politik festlegen – das passiert von alleine!
00:20:12: Was uns kommt jedes Jahr?
00:20:14: Wenn es eine Krankenkasse wäre, wäre ungefähr die zwanzisgrößte Krankenkassel.
00:20:17: Das heißt, es gibt siebzig Krankenkassen die kleiner sind als was ich jedes Jahr neu aufnehme.
00:20:21: Und da sieht man schon dass seine Konsolidierung drin ist.
00:20:23: Jetzt haben Sie gerade bei sich selbst gesprochen wie Sie selber versichert sind?
00:20:25: Sie sind ja aber gar nicht gesetzlich versichern sondern privatversicher.
00:20:28: Wie kommt das?
00:20:29: Weil ich einer der typischen Idioten bin, der im frühen Alter das irgendwie falsch unterschreibt.
00:20:33: Ich bin junger Arzt und der eine oder andere kennt's vielleicht.
00:20:36: dann kommt ein Vertreter einer großen Organisation, ich erinnere mich nicht welche gibt nicht so viele große Makleoperationen und sagt hör mal also du bist jetzt ja fertig mit dem Studium ist viel billiger, wenn du jetzt privat versichert hast.
00:20:44: Diese schönen Anatomie-Atlas, eine andere Kenntin gab es diese sehr schön handgezeichneten Anatomiatlanten, kostet ein Hundert Mark.
00:20:50: Wenn du den bekommst, kriegst du auch noch, wo du das schreibst und lass dich ja klar unterschreiben.
00:20:53: Ich hatte keine Ahnung vom Gesundheitssystem.
00:20:55: also dachte ich, billig und privat, das klingt super.
00:20:58: Und seitdem bin ich da drin!
00:20:59: Das zeigt auch wie verrückt unser System ist... Weil
00:21:01: sie nicht mehr rauskommt?
00:21:02: So ist es man kommt nie wieder raus.
00:21:03: Ich sage mal wie in der Fischreuse, du kannst reinschwimmen aber nie wieder heraus.
00:21:06: Also ich bin der Vorstand der größten deutschen Krankenversicherung mittlerweile und kann mich in meine eigene rein.
00:21:09: Meine Frau zum Glück konnte immer, die hat ja mal zeitlang nicht gearbeitet.
00:21:12: Und mit
00:21:13: jedem Lebensverher steigen jetzt die Kosten.
00:21:15: oder wie ist das?
00:21:15: Die
00:21:15: Kosten steigen und die Versicherung steigt auch.
00:21:17: Das ist ein bisschen in Irrtum, den manche versicherte haben.
00:21:19: es gibt ja Rücklagen an der privaten Krankenversicherung was ich übrigens sehr gut finde.
00:21:22: Es sind Aspekte, die ich wirklich mag an der Privat- krankenversicherung.
00:21:25: Aber diese Rücklagen, die decken nur ab was ich an Kostensteigerung habe weil ich älter werde.
00:21:29: Die decken natürlich nicht ab was sich an Kosten Steigerungen habe einfach das Gesamtssystem sozusagen teurer wird.
00:21:34: und deswegen hab' ich sehr viele Schreiben auch von Versicherten, die mich immer anschreiben sagen Ich bin jetzt irgendwie siebzig Jahre alt und kriege zwei tausend fünf Euro Rente Und meine Frau und ich müssen aber siebzehnte Euro für die Krankenkasse bezahlen weil wir privat versichert sind.
00:21:44: Das unterschätzen viele Leute.
00:21:46: Der Beitrag zwar relativ stabil bleibt, aber dann Einkommen nicht.
00:21:49: Und wenn eben vorher sage ich mal lasst es nur tausend Euro sein mit vorher tausenden Euro PKV-Beitrag okay war solange ich noch siebentausend euro verdient habe ist das halt ein ganz anderes Thema.
00:21:57: wenn ich zweieinhalb Tausende Euro Rente bekomme.
00:21:58: Keine Frage, aber auf der anderen Seite der Wagschale bekommt man natürlich als Privatpatient eine bessere Versorgung.
00:22:03: Ich erlebe das selber ja schon!
00:22:04: Ich bin Karsten Patient und muss viel länger auf Termine warten und beim Arzt gibt's mittlerweile zwei Schalter.
00:22:10: Es gibt einen für die guten und einen für den schlechten.
00:22:12: Ich stehe immer beim Schlechten, weil ich dann halt nur gesetzlich versichert bin!
00:22:16: Ich gebe Ihnen recht mit der Wartezeit – ich zucke bei der besseren Versorgung.
00:22:18: Warum?
00:22:19: Bei beiden?
00:22:20: Wartezahlt stimmt.
00:22:21: Das ist völlig klar.
00:22:22: Mich erlebt es selber auch wenn meine Frau einen Termin macht oder wer ich ein Termin mache, kriege ich ihn morgen und sie muss drei Wochen warten.
00:22:27: Das ist immer auch so.
00:22:29: Bessere Versorgung zucke ich aber, weil das Problem was Privatversicherte haben.
00:22:33: Sie kriegen eben auch viele Dinge die jetzt nicht unbedingt Teil einer notwendigen Versorgungen sind.
00:22:36: Also
00:22:37: kriegen wir es quasi aufgedrängt?
00:22:38: Könnte man noch das machen und das und so?
00:22:40: Sie
00:22:40: kriegen teilweise zu viele Dinge gemacht Und eins muss man der GKV in Deutschland wirklich lassen Auch im internationalen Vergleich Sie kriegen das was sie medizinisch brauchen und zwar auch wirklich extrem teure Dinge Natürlich auch eine Therapie.
00:22:50: eine Million kostet ihm eine Million.
00:22:52: Das heißt Die Behandlungsqualität Ist Nicht Schlechter besser ist bei der PKV und leider immer besser wird, deswegen ärgere mich das auch so.
00:22:59: Das ist der Zugang, dass die kriegen schneller irgendwo hin und natürlich manche Komfortdinge.
00:23:03: Sie können halt ein Einzelbettzimmer haben wenn sie es versichert haben oder wenn sie für sich haben kriegt den Chefarzt, sie können ein bisschen mehr aussuchen was dort mit drin ist.
00:23:08: aber deswegen ist mein Plädoyer auch immer ich würde auf gar keinen Fall eine Bürgerversicherung abschaffen.
00:23:13: aber ich möchte, dass wir uns mal überlegen wie könnte ein System aussehen?
00:23:16: Was das Beste aus der PKW zusammenbringt.
00:23:19: nicht GKV für alle, so ein Überlegmaß ist gut an der PKV.
00:23:22: Das zum Beispiel Altersrückstellung ist ein Thema was sehr gut bei denen oder auch mehr vertragliche Freiheiten.
00:23:26: Ich kann selber bestimmen, brauche ich einen Einbezimmer oder nicht?
00:23:28: Kann ich versichern oder
00:23:29: nicht?!
00:23:31: Bei uns ist gut, dass man jeden versichert.
00:23:32: Das heißt die können hundert Jahre alt sein und einen Tumor haben unter der Gesetze.
00:23:36: Wir versichern sie trotzdem.
00:23:37: Der PKV keine Chance natürlich.
00:23:39: D.h.,
00:23:39: wir müssten eigentlich mal überlegen wie könnte so ein System aussehen was beides zusammenbringen?
00:23:43: Aber das ist doch das was zum Beispiel die SPD und die Grünen immer wieder gefordert haben.
00:23:47: Nein,
00:23:47: die fordern eine Bürgerversicherung.
00:23:48: Die Bürgerversicherung
00:23:49: ist ich sage es ein bisschen flapsig das schlechteste aus der gesetzlichen Krankenversicherung einfach für alle.
00:23:53: Was ich möchte uns anschauen, was ist gut in der privaten?
00:23:56: Was ist gut im gesetzlichen?
00:23:57: und daraus ein neues System basteln.
00:23:59: Und Bürgerversicherung ist einfach.
00:24:00: wir schalten die PKV ab am besten nur noch eine gesetzliche Krankenversicherung das dann für keine
00:24:03: Privatzeit hat mehr alle gleiche Töpfchen also.
00:24:06: sie plädieren für ein neues system.
00:24:09: wo sehen Sie Gleichgesinnte die sagen da mache ich mit dass sich mit an dem selben Strang
00:24:13: gar nicht so einfach.
00:24:14: es gibt im Gesundheitssystem durchaus den einen oder anderen auch auf ärztes Seite die das System ärgerlich finden weil auch ein Arzt möchte seine Patienten jetzt ungern in die einen und die Anderen selektieren.
00:24:22: muss er heute machen?
00:24:23: aus finanziellen Gründen kann ich auch nachvollziehen, aber es ist ja nicht was er gerne möchte.
00:24:27: Durchaus zunehmend auch bei Politiker auf der Landesebene weil die zu dem das Problem haben dass z.B.
00:24:33: Städten wie Hamburg Die Ärzte natürlich nicht dahin gehen wo die Krankenpatienten sind oder gehen da hin wo die privatversicherten Patienten sind Was eine individual ökonomisch korrekte Entscheidung ist Aber aus System sich natürlich total dämlich.
00:24:43: Das heißt genau da wo viele Menschen sind die Versorgen brauchen lässt sich keine mehr nieder.
00:24:46: und die meisten orthopäden Deutschland hat's am Stanberger See Nicht weil das Leben so gefährlich ist.
00:24:52: Da muss man sich schon überlegen, was hat das für eine Steuerungswirkung?
00:24:56: Wir haben das Problem zunehmen, dass Menschen im Alter in Schwierigkeiten kommen und dann auch zur Politik gehen.
00:25:00: Und sagen wir sagen, wie sagt ich, zweieinhalb Tausend Rente, tausende Euro für meine Krankenversicherung ist ein existenzielles Problem.
00:25:05: Damit kommt natürlich die Politik unter Druck.
00:25:07: Es gibt zunehmend diese Bestrebungen... Aber es gibt natürlich auch viele, viele Widerstände.
00:25:11: Die PKV lebt immer noch gut davon.
00:25:13: Ärzte leben immer noch cool für die Ärzten haben Angst dass sie dann weniger verdienen wenn die PKV nicht da ist.
00:25:17: aber wie kommen Sie dahin?
00:25:18: Wenn Sie jetzt sagen eigentlich müssten wir das Beste aus beiden Welten zusammenführen?
00:25:22: also wie kriegt man so einen großen Wandelungsprozess hin?
00:25:24: durch das
00:25:25: was auch Teil meines Jobs ist was an vielen anderen Ecken ja auch schon gelungen ist durch ständige politische Arbeit.
00:25:29: denn ich darauf hinweisen und sagen wo sind die Probleme?
00:25:31: sprechen mit der Gesundheitsministerin warken oder mit den Staatssekretärinnen
00:25:35: mit allen
00:25:36: so
00:25:36: ist es genau um versuchen sozusagen diese Position zu werden.
00:25:39: Wie reagieren die dann, wenn sie kommen?
00:25:41: und als nächstes kommt jemand anders?
00:25:42: Man
00:25:43: muss halt überzeugen.
00:25:44: Ich versuche immer meine Lobbyarbeit so zu machen dass ich denen nicht versuchen X von U vorzumachen weil ich glaube das kann man einmal machen.
00:25:49: Die meisten sehen es jetzt nicht so tief im Gesundheitssystem drin dass mir ihn nicht einmal Mist erzählen könnte.
00:25:53: Aber dann am zweiten haben Sie es gemerkt, dass Sie beim ersten Mal ein Mist erzählt hast.
00:25:57: Und da ich lange in dem System drin und mit vielen, mit denen schon lange eine Beziehung habe ist mein Ansatz für Lobbyarbeit oder Gespräche mit denen immer zu sagen... Ich bewühle mich einfach sehr ehrlich zu denen zu sein!
00:26:06: Ich sage denen auch wenn ich sage das ist ein Thema was jetzt gut für die TK ist?
00:26:08: Oder ist es ein Thema von dem ich wirklich überzeugt bin das einfach auch für alle Gutes.
00:26:11: also ich versuche das auch zu unterscheiden und einfach zu überzeugen und meine Erfahrung sind die allermeisten finden diese Art von Gesprächen besser als wenn man sie einfach voll quatscht Tod zu labern, was sie dann wie gesagt vielleicht sogar glauben?
00:26:26: Dann irgendwo erzählen und auf die Nase fallen damit.
00:26:28: Und dann reden Sie nie wieder mit
00:26:29: dir.".
00:26:30: Dann sagen sie okay du hast mich damals irgendwo gegenlaufen lassen das merke ich mir.
00:26:33: Jetzt ist es ja soweit.
00:26:34: also die schwarz-rote Bundesregierung hat gesagt sie will eine echte Gesundheitsreform durchsetzen nach all den Jahren nachdem das nicht geglückt ist.
00:26:41: Es gibt ein Reformpaket darüber wurde jetzt in diesen Tagen nochmal gesprochen und es soll dann eben möglicherweise mit ein paar Abstrichen im Bundestag verabschiedet werden.
00:26:51: Manche Leistungen werden gestrichen oder auch gekürzt, zudem soll die Zuzahlung zu verschreibungpflichtigen Medikamenten wahrscheinlich erhöht werden.
00:26:58: Wie schauen Sie drauf?
00:27:00: Wie bewerten sie die Lösung, die sich da jetzt gerade abzeichnet selbst wenn an der einen oder anderen Stelle noch ein bisschen gerüttelt wird?
00:27:06: Versuch mal, mit ärztlichem Begriff zu erklären.
00:27:08: Was wir jetzt machen ist erste Hilfe.
00:27:10: Der Patient liegt da und ist wirklich am Verbluten.
00:27:14: Das ist wichtig, weil der Patient sonst stirbt.
00:27:16: Genau
00:27:16: das System muss
00:27:17: stabilisiert werden.
00:27:18: Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass erst einmal gespart wird.
00:27:20: Es ist aber keine Therapie!
00:27:22: Therapie ist erst, die muss man eine richtige Diagnostik stellen und sagen was hat der Patient überhaupt?
00:27:25: Wo ist er denn überhaupt krank.
00:27:27: Und dann überlegen was ist die richtige Therapie, was muss ich machen?
00:27:29: das kommt erst noch.
00:27:30: Was wir jetzt haben es wirklich nur erste Hilfe.
00:27:32: wie können wir kurzfristig dafür sorgen dass die Beiträge nicht noch mehr explodieren?
00:27:35: und mittelfristig und diese Diskussion läuft gerade kommt dann die Diskussion was müssen wir mittelfristisch tun?
00:27:40: das ist ein echter Veränderung im Moment.
00:27:42: Diese ganze Vorschläge, vor denen gerade diskutiert wird ist fast nirgends echte Veränderung.
00:27:46: Sondern es eigentlich fast nur... Wie kann ich jetzt mal kurz dafür sorgen, dass wir nicht gleich total untergehen?
00:27:50: Sondern erst einmal ein bisschen
00:27:51: Geld sparen!
00:27:51: Dann lassen Sie uns das einfach noch ein bisschen auseinander fieseln.
00:27:53: also Ich hab verstanden Jetzt geht's nur darum sicherzustellen Dass das System nicht zusammenbricht.
00:27:58: Deshalb muss man einfach die Kosten ein bisschen zurück schneiden.
00:28:00: So
00:28:01: Dachor, verstanden Politik soll ja aber Nicht nur quasi dafür sorgen Das irgendwie was weiter funktioniert sondern sie soll nachhaltig Politik machen Die dann auch dauerhaft funktioniert.
00:28:11: Was würde das erfordern, ein Gesundheitssystem zu etablieren?
00:28:15: Das nachhaltig funktioniert.
00:28:17: Kann man das allein der Politik überlassen?
00:28:19: Müssen wir uns als Bürger da auch verändern?
00:28:22: müssen wir gesünder leben, nachhaltiger leben oder wie muss das funktionieren?
00:28:24: Also erste Aspekte natürlich klar in jedem System wo Bürgers sich sage ich mal selber um ihre Gesundheit kümmern ist es super für das System weil's natürlich kostenspart und auch wie in einzelnen total gute sache ist.
00:28:34: Wir reden jetzt aber ja in der Tat von systemischer Veränderung des Gesundheitssystems.
00:28:38: Und da ist einer der größten Hebel, das was ich ganz am Anfang des Podcasts gesagt habe.
00:28:41: Wie schaffen wir dass Menschen nicht so alleine im Gesundheitssystem rum mehr andern müssen?
00:28:45: Dann geschaffen wir es, dass die zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle die richtige Therapie bekommen und das ist ein bisschen interessant.
00:28:51: Also heißt das der Hausarzt leitet mich dann bei allem durch und wenn ich das Pech habe und verstehe mich mit dem nicht so gut, dann hab' ich halt Pech gehabt oder habe eine App die mir dann sagt geh jetzt da und dahin lieber Florian.
00:29:00: also wie läuft das?
00:29:01: Also unser Konzept ist in der Tat so ne Mischung aus all diesen Dingen.
00:29:03: Es gibt ja diese Idee eines Primär-Arts Systemes.
00:29:06: viele interpretieren, als ich muss halt immer erst zum Hausarzt gehen.
00:29:09: Das hat sich für eine dumme Idee!
00:29:10: Weil unsere Hausärzte heute teilweise ohnehin schon überlastet sind und er sich erst recht im Wartezimmer gewartet.
00:29:14: So wenn du mit jedem Zeug dort hingehen musst, dann wird es ja nicht besser, da wird's ja schlimmer was irgendwo mit drin ist.
00:29:18: Außerdem gibt es Regionen wo es auch schwierig ist überhaupt zu kommen weil da eben keiner mehr ist.
00:29:22: also von daher hatte ich das nicht für eine besonders gute Idee.
00:29:24: trotzdem hat der Haushalts aber eine sehr relevante Stelle an der Steuerung eines Patienten weil es eben der ist wo niederschwellig die Patienten hingehen.
00:29:30: Unser System, das wir vorschlagen versuchen der Politik gerade sehr nah zu bringen ist was wir digital vor Ambulanzvorstationären nennen.
00:29:36: Was bedeutet das?
00:29:38: Ich finde wir müssen bevor jemand zum Arzt geht schon eine Möglichkeit der Steuerung haben weil wenn er erst mal beim Arzt ist ist es zu spät oder die Ressource ja schon in Anspruch genommen.
00:29:45: Die Leute gehen ja nicht zum arzt weil sie so gern da hingehen.
00:29:47: also gibt's auch.
00:29:49: aber die meisten Menschen gehen zum Arz weil sie ein Problem haben.
00:29:51: Also muss ich eine Lösung schaffen bevor die Menschen zum Arzt gehen.
00:29:54: Das ist unser digitale Ansatz, was wir fordern.
00:29:57: es muss ein System geben, das ärztlich entwickelt sein muss, kannst du auch schon die Ärzte machen bei dem ich in einer Vorabschreckung meiner Diagnose schon mal gesagt bekomme okay warte erst mal ab, vielleicht ist morgen auch schon wieder besser.
00:30:07: Du brauchst gar nix machen oder rufe gleich den Rettungshubschrauber weil bei dir das ganz schlimm.
00:30:11: Oder geht es zum Arzt?
00:30:13: Ich mache auch gleich einen Termin für dich.
00:30:14: Oder wir haben gerade ein System vorgestellt...
00:30:15: Ich verstehe, wenn ich Bauchschmerzen habe zügig erstmal mein Smartphone gebt dann da einen.
00:30:19: ja keine Kopfschmerz und keine Fußschmerze sondern heute Bauch-Schmerzen.
00:30:22: Ja
00:30:22: könnten Sie, sie könnten aber auch anrufen bei der Hundertsechzehntel-Siebzehn würde auch dieses System laufen.
00:30:26: Sie könnten auch in die Notaufnahme geben, wenn Sie unbedingt wollen.
00:30:28: Dann würdest du aber auch diese Systeme laufen.
00:30:30: Das heißt digital heißt nicht dass Sie um eine digitale Stelle benutzen müssen wo sie ins System rein wollen, die gleiche Logik läuft.
00:30:37: Also Sie müssen quasi erstmal Auskunft geben soweit Sie selber Ihre Beschwerden einschätzen können?
00:30:41: Gibt es irgendein Land in Europa das so macht?
00:30:43: Es gibt nicht in der Ausprägung, es gibt sage ich mal Aspekte davon und es gibt sagen wir sehr viele private Anbiete, die das Interessarys als Zusatz anbieten, als Service weil natürlich in vielen Ländern auch nicht so einfach ist zum Arzt zu gehen.
00:30:53: Bist du froh wenn Du sowas hast?
00:30:55: Wir brauchen's aber auch.
00:30:56: deswegen Viele auch der digitalen Angebote, die Alternativangebote, Telemedizin oder so was dort alles anknüpfen könnten.
00:31:03: Das heißt man hätte auf einmal die Möglichkeit Patienten zu jedem Zeitpunkt helfen können und meine Frau zum Beispiel ist Kinderärztin ein schönes Beispiel.
00:31:10: viele Menschen wissen eben gar nicht mehr es ist jetzt okay dass mein Kind gerade Fieber hat oder nicht?
00:31:14: die Eltern das Wissen wohnen fünfhundert Kilometer weg.
00:31:16: jeder ist extrem beunruhigt wenn sein Kind etwas hat dass die gehen alle erst mal zum Kinderarzt.
00:31:20: gibt's eine Möglichkeit zu sagen ne da sagt wer telemedizinische Experte Das ist jetzt in dem Fall nicht schlimm.
00:31:26: oder in diesem Fall.
00:31:26: Ist es doch schlimm?
00:31:27: Geht zum Arzt einfach auch eine Begründung
00:31:28: nachgefragt.
00:31:29: Telemedizin heißt, ich sehe dann auf meinem Smartphone quasi zugeschaltet per Video ein Arzt der mich dann befragt was hat das Kind und so.
00:31:35: Wir
00:31:37: haben heute einen System vorgestellt heutzutage Vormittag.
00:31:38: sowas kann man dort auch einbetten.
00:31:40: da gibt's ausgebildete Fachkräfte zu denen gehe ich hin die erfüllen die Aufgabe alle meine Parameter aufzunehmen.
00:31:45: schauen wir ins Ohr die kommen in den Schalke KG und solche Aachen ab Aber befundet wird es dann von einem Arzt.
00:31:50: Der Arzt wird entlastet von all diesen Dingen, die einfach nicht unbedingt eine Arzt erfordern und macht aber dann die Diagnostik, die ihr selber tun hat.
00:31:57: Und ich glaube der Punkt ist wichtig unser System auszuweiten um solche Dinge mit reinzubekommen.
00:32:01: Um dann die Ärzte zu entlasten damit sie wirklich echte ärztliche Arbeit machen können.
00:32:04: Jetzt habe ich verstanden dass die erste Stufe digital?
00:32:06: Die zweite ist
00:32:09: ambulant?
00:32:09: Das heißt klassischerweise könnte das als der Kleinskrankenhaus muss.
00:32:12: Das System sagt du hast Herzschmerzen gegen's Krankenhaus.
00:32:14: Aber der normale Weg wird oft sein, dass er sagt nein Bei dir musst du jetzt zu einem Arzt.
00:32:19: Das heißt, der wird dann auch in meiner Welt einen Termin machen bei meinem Arzt gleich weil ich bin total dämlich.
00:32:23: ein System was sagt geht zum Arzt guck zu wie du den Termin bekommst sondern ich finde da muss das System auch gleich sagen ja wer ist denn dein Arzt?
00:32:29: Ich versuche bei dem jetzt einen Terminen zu machen vielleicht wenn es zu einem anderen Arzt geht.
00:32:32: es geht sogar schneller.
00:32:32: das heißt dieses Termin muss auch Übersicht haben.
00:32:35: Dann gehe ich zu meinem Arz und der Arzt kann dann auch sagen Wenn Du bestimmte Erkrankungen hast die Leitlinien in Deutschland so dass Du dann geräuntet werden muss.
00:32:43: Wenn du geräunct werden musst, gibt es Praxen die eine Zertifizierung dafür haben müssen.
00:32:46: dann überweise ich dich dorthin.
00:32:47: mich dort hinüber weise kriegst du auch schnell einen Termin und selber hingehst zum Radiologen und kriegste ihn keinen Termin weil wir wollen ja auch ne gewisse Steuerung haben die dort mit drin ist.
00:32:54: das heißt dann ist dieser Arzt verantwortlich dafür mich für diese Erkrankung durch System zu steuern und in unserem Ansatz deswegen sehr empfohlen.
00:33:00: gesagt Ich mag meinen Arzt nicht, dass er mich nur als
00:33:02: Beispiel genannte Beispiele hat
00:33:04: aber es kommt oft dieses
00:33:04: Argument Gott loben falls er zuhört oder sie hört zuhörte
00:33:07: also nicht wirklich individueller Arzt.
00:33:09: In anderen Ländern muss man sich manchmal wirklich für einen Arzt einschreiben und sagen, der macht es immer.
00:33:12: In meinem System will ich das nicht so sehen.
00:33:14: Ich würde sagen ist es immer gut ein Hausarzt zu haben aber wenn ich mal einen Anderen nehmen will fängt es auch okay.
00:33:18: also deswegen unser System wirst du nach deinem heute hab' ich Bauchschmerzen werde ich vielleicht einem anderen gesteuert als Maum mit Kopfschmerzend.
00:33:23: trotzdem würde ich jedem empfehlen immer zumgleichen zu gehen will aber nicht jeder würde ich mir auch nicht vorschreiben.
00:33:27: Also du kannst auch zu einem anderen Arzt gehen, aber für einen Behandlungsfall solltest du einen Arzt haben der dich mit dieser Diagnose irgendwie koordiniert und bei manchen wird es auch gar nicht der Hausarzt sein.
00:33:35: wenn ich sowieso in Diabetes habe geh immer zu meinem Diabotologen dann kann der das auch machen also kann auch mal ein Facharzt seien.
00:33:41: aber in der Regel wird es bedeuten dass das
00:33:42: Hausarzte ist.
00:33:43: die dritte Stufe ist stationär.
00:33:45: das heißt auch das wird uns manchmal möglich sein.
00:33:46: da wird es wichtig sein die Verknüpfung besser hinzubekommen.
00:33:49: Ich glaube viele Menschen unterschätzen wie stark diese Sektoren also ambulant und stationär heute voneinander getrennt sind.
00:33:54: Die Patienten kommen nach Hause Und der Arztbrief, der dort geschrieben wurde, kommt drei Wochen später bei meinem Hausarzt an.
00:34:00: Derweil ist die Hälfte schon wieder vorbei.
00:34:02: Da hab ich die Medikamente schon genommen oder nicht genommen und habe meine Wunde kontrolliert?
00:34:06: Also
00:34:06: da kann ich ein langes Lied von einem nahen Angehörigen singen.
00:34:10: Das funktioniert überhaupt nicht!
00:34:11: Dass Krankenhäuser und Ärzte sauber miteinander kommunizieren, dann bleiben Briefe liegen, kommen zu spät an ... Die wissen nicht was vorher behandelt worden ist.
00:34:18: Deshalb damals nachgefragt haben sie den Eindruck dass diese digitale Patientenakte Gebärschmerzen auf den Markt gekommen ist, dass das halbwegs funktioniert.
00:34:28: Sollte man das jetzt machen als Bürger?
00:34:30: Ist
00:34:30: ja eine der Punkte für die ich mich auch selber sehr stark gemacht habe und lange dafür gekämpft habe.
00:34:34: und der Ansatz ist auch in weiten Teilen im dekakopierter Ansatz, der jetzt irgendwo da ist.
00:34:38: Ja Ich würde es jedem empfehlen zu tun und zwar aus einem ganz einfachen Grund Angelegt ist sie sowieso.
00:34:42: Das heißt wenn Sie nicht widersprochen haben haben sie die.
00:34:45: Und dann rate ich dringend, nutze sie auch.
00:34:47: Weil da kannst du sehen was drin ist.
00:34:48: Dann kann ich sagen, was möchte ich nicht haben?
00:34:50: Da kann ich bestimmen, welcher Arzt soll was sehen oder nicht.
00:34:52: Wenn ich sie nicht aktiv nutze, läuft's im Hintergrund und weiß gar nicht, was alles passiert.
00:34:56: Deswegen mein dringender Rat ... Auch wenn die Erstregistierung wirklich mühsam ist... Die
00:35:01: macht man ja online.
00:35:02: Man muss sich seine Daten da eingeben und dann ist das aber gespeichert auf der versicherten Karte.
00:35:07: Auf der Versichern-Karte ist nichts gespeicherter.
00:35:08: Ach so!
00:35:09: Das ist alles zentral.
00:35:10: Siehen
00:35:10: Sie mal, ich hab mich noch nicht gut genug informiert über das Ding.
00:35:13: Da
00:35:15: kommt
00:35:17: wirklich keiner dran.
00:35:19: Kein Hacker und so, da gab es ja Berichte, dass der Chaos-Computerclub da angeblich reingekommen ist?
00:35:23: Ja die sind nicht in die Akte reingegkommen, sie sind sozusagen in den Konnektor reingegekommen haben sich als Arzt ausgegeben und haben dann darüber Daten abgegriffen.
00:35:30: Man kann bei einem Elektronensystem nie sagen, da kommt keiner rein.
00:35:32: Ich bin mir relativ sicher, wenn die NSR jetzt unbedingt meine Daten haben möchte, wird sie wahrscheinlich drauf kommen.
00:35:36: Das ist ein spioner, aber ich will ja nicht, dass Sie alle bei mir reingucken das nächste Mal, wenn ich einreisen will in diese
00:35:41: Daten.
00:35:41: Heute liegen die Daten in der Arztpraxissysteme, liegen irgendwelchen Schließfächern
00:35:45: etc.,
00:35:46: d.h.
00:35:46: heute heranzukommen ist viel leichter als es in diesem System ist!
00:35:50: Das Problem ist, so ein System muss verhindern dass man auf einmal an alle Daten rankommt.
00:35:54: Das ist die Gefahr von so einem großen elektronischen System da es sehr sicher.
00:35:57: wenn ich sage ich möchte einen Datum ran jetzt mal ganz ehrlich dann brechen sie in eine Praxis heute ein oder bestechten den Krankenkassenmitarbeiter Was auch immer, da gibt es einfache Möglichkeiten an Daten heranzukommen als ausgleichen dieses ziemlich sichere System zu hacken.
00:36:10: Aber hundertprozentiger ist kein elektronisches System.
00:36:12: Jetzt gegen Ende interessiert mich aber schon noch mal ein Aspekt aus eigenem Erleben.
00:36:15: Wir reden immer viel darüber wie man diesen Prozess wenn man Beschwerden hat dann verbessern kann.
00:36:20: Sie haben jetzt gerade das drei-Stufenmodell geschildert.
00:36:23: gehört nicht auch dazu dass all im Land sich darum bemühen etwas gesünder zu leben und dass auch diejenigen die sich auskennen wie sie zum Beispiel von den Krankenkassen Die Versicherten dazu bewegen, dass sie eben mehr Vorsorge betreiben.
00:36:37: Mehr Sport betreiben sich gesund ernähren und so weiter.
00:36:40: Ja ich muss immer ein bisschen lachern wenn ich diese longevity Sachen jetzt immer sehe.
00:36:44: Wenn
00:36:45: wir wirklich
00:36:46: lange leben wollen dann hunderte Supplements essen also Erklärungserkenntnisse wie
00:36:49: alt möchten Sie werden?
00:36:51: Ich möchte vor allen Dingen gesund bleiben in der langen Zeit.
00:36:53: Gezündlich alt wird man dann irgendwie sehen wie alt das dann wird.
00:36:55: Dabei ist eigentlich völlig klar, was man machen muss um möglichst lange gesund zu bleiben.
00:36:59: Es ist so trivial und du musst dich bewegen.
00:37:01: Du musst dich ausgewogen ernähren, du musst vernünftig schlafen und ein gutes soziales Umfeld haben.
00:37:05: Das sind die vier Punkte.
00:37:05: da nützt überhaupt kein Lahrungsergänzungsmittel das dagegen angeht.
00:37:09: Aber es sind eben Dinge, die man auch selber machen muss.
00:37:10: Es ist manchmal bequemer, irgendeine Pille zu schlucken als mich zu bewegen.
00:37:13: Nämlich da manchmal auch gar nicht aus, genau nicht überall.
00:37:15: ein perfektes Vorbild...
00:37:16: Was machen Sie für Sport?
00:37:17: ...aber das
00:37:17: müssen wir machen!
00:37:18: Ich mach relativ viel zu mir in den Maßens auf Kraftsport und am Kosträler Sachen, die ich nebenher mal so mache.
00:37:22: Dann
00:37:22: sind wir schon zwei, ich mach auch Kraftsports.
00:37:24: Ja, so ein bisschen was man so bewegt.
00:37:25: Und
00:37:25: das ist gesund!
00:37:27: Das
00:37:27: ist super gesund!
00:37:29: Geh jetzt langsam auf die Sechzig sozusagen zu, da wird es wirklich wichtig langsam das man sowas macht.
00:37:32: Weil
00:37:32: die Muskulatur ja zurückhält ne?
00:37:34: Genau so baut von alleine ab.
00:37:36: also deswegen... Das ist ein wichtiges Thema.
00:37:37: wo kann die Krankenkasse unterstützen?
00:37:39: ich glaube man muss erst mal sagen Es ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft für so Themen wie Ernährungsbildung und sowas zu sorgen.
00:37:45: Das kann nicht die Krankenkasse machen.
00:37:46: Muss schon in der Schule eigentlich klar sein dass nicht der Sportunterricht der erste als erstes ausfällt sondern dass das dem Sinn.
00:37:51: die wichtig sind.
00:37:52: Wo wir ins Spiel kommen is wenn es um gezietere Prävention geht.
00:37:57: Wenn du gesund ist, das ist nicht unbedingt Aufgabe der Krankenkasse aber zu sagen bei dir ist ein besonderes Risiko und weil du dieses Risiko hast solltest du noch mehr machen.
00:38:04: Und da ist mein Plädoyer.
00:38:06: dafür würde ich auch gerne mehr Daten benutzen können Weil der Vorteil ist wir sind eine Körperschaft öffentlichen rechts.
00:38:10: Ich kann die nicht verkaufen oder irgendwas damit machen.
00:38:13: Mein Missbrauchpotenzial ist relativ gering.
00:38:14: wenn komme ich ins Gefängnis jetzt nicht wie bei großen amerikanischen Konzernen dass wir werden eigentlich der ideale Anbieder zu sagen bestimmte Risikofaktoren hast und jeder Studie zeigt, wenn ich zu dir gehen kann und sage bei dir spezifisch ist dein Risiko so und so.
00:38:30: Dann ist es ganz anders wenn ich sage rauchen ist gefährlich.
00:38:32: Jeder weiß, dass rauchen gefährlich ist.
00:38:33: Trotzdem rauchen die Leute.
00:38:34: Aber bei dir hast du folgende Risikofaktoren.
00:38:36: Deswegen ist es bei dir noch mal anders als bei anderen.
00:38:38: Dann hat man
00:38:38: sich einen Etapp vor!
00:38:39: Wer will das denn?
00:38:40: Wer will dann erwischt
00:38:40: werden und
00:38:41: gemahsregelt ... Du darfst nicht rauchen.
00:38:44: In China haben die das.
00:38:45: Das ist eine Parageta-Kommunikation.
00:38:46: wie immer der Meinung ... Sie können
00:38:47: da nicht hingehen und sagen, du darfst das nicht.
00:38:49: Nein
00:38:49: ich habe an vielen Pressekontrollen ... Die Krankenkasse ist nicht der Oberaufseher der Nation.
00:38:53: Ich finde auch diese ganzen Ideen zu sagen, wenn jemand sich unvernünftig verhält, muss er halt mehr in den Krankenkassenbeitrag bezahlen, totaler Schwach sind Weil wo schiefereinander unvernüftig.
00:39:00: also wo hält's dann an?
00:39:02: Du musst auch ein Recht auf Unvernunft haben.
00:39:04: Aber ich finde, du musst ein Recht haben, das entscheiden zu dürfen.
00:39:06: Ich kann dir eben sagen, hör mal, du hast dann ein gewähltes Risiko und damit wirst du wahrscheinlich so-und-so weniger leben statistisch was auch immer.
00:39:12: Wenn du das und das machst, dann nicht mehr!
00:39:14: Und diese Datenbasis würde ich gerne meinen Versicherten zur Verfügung stellen.
00:39:18: Ich würde es nicht incentivieren wollen mit Krankenwassenbeiträgen weil wie gesagt wenn du dich willst findest so viel Freiheit muss man haben.
00:39:23: dass man sagen kann, muss mir auch ungenügend schikanären können.
00:39:25: wenn ich möchte
00:39:26: Klingt alles total spannend.
00:39:27: Wir nähern uns trotzdem rapide dem Ende dieses Podcasts, ich habe noch zwei drei kurze Fragen mit der Bitte um relativ präzise Antworten.
00:39:34: meine erste Frage was lässt sich aus dem Reformprozess des Gesundheitssystemes wie das gegenwärtig erleben für andere deutsche Herausforderungen lernen?
00:39:43: Es lässt sich zumindest ableiten, dass man manchmal Druck braucht bevor sich was ändert.
00:39:46: Das braucht eine gewisse Notwendigkeit und es ließe sich daraus lernen auch wenn's nur im Teilen eingehalten wird.
00:39:51: Man muss einfach nicht auf alle Lobbygruppen hören.
00:39:54: Manche Dinge müssen wir einfach durchziehen und dann fünf Jahre später werden alle sagen gut das ist gemacht
00:39:57: haben.
00:39:58: Sie wollen viel verändern, das haben wir heute auch gehört.
00:40:00: Haben sie selbst mal überlegt in die Politik zu gehen?
00:40:01: Vielleicht selber Minister zu werden?
00:40:03: Niemals wäre kein Job für mich!
00:40:04: Ich mache sehr gerne so ein bisschen auch Politik aber ich bin sehr froh mein Unternehmen zurückzugehen und wirklich unternehmerisch handeln zu können.
00:40:09: Das gibt mir so einen bisschen Kraft dann auch wieder politisch handelen zu können.
00:40:12: Was
00:40:12: gibt Ihnen noch Kraft und Gegenstand in Ihrem Büro was Sie so täglich um sich haben?
00:40:16: Also ich bin jemand, von meiner Ausbildung eine chirurgische Ausbildung.
00:40:18: Ich bin jemand der gerne mit irgendwas rumfummelt.
00:40:20: das heißt ich habe gerne in meinem Büro irgendetwas mit denen ich spiele und ich hab viele irgendwelche kleine Autos.
00:40:24: meine Referenten haben wir gerade zum Geburtstag so eine ferngesteuerte kleine Karriera-Bahn gestellt.
00:40:28: Das ist auf meinem Tisch.
00:40:29: Sie haben eine Karriere-Bahnen im
00:40:30: Büro.
00:40:30: Kleine fern gesteuerte Autorchen also nicht mit Schienen sondern die man fernsteuern kann.
00:40:34: Und ich mag einfach gern so ein bisschen haptische Sachen und das lenkt mich auch davon ab sage ich mal von manchmal Dingen die irgendwo sonst vielleicht anstrengend
00:40:41: sind.
00:40:41: Last but not least!
00:40:41: Der wichtigste Tipp für ein gesundes Leben Was
00:40:43: ich vorhin gesagt habe, Ernährung, Bewegung, Psycho-Hygiene, vernünftige Freunde und Schlafen.
00:40:48: Es ist eigentlich einfach!
00:40:49: Ich glaube das klingt logisch und kann jeder der Hörerinnen und auch für sich durchdenken ob es nicht vielleicht etwas wäre dass man dann besser unterwegs ist.
00:40:58: Lieber Herr Baas herzlichen Dank.
00:40:59: ein sehr anregendes Gespräch!
00:41:01: Gerne, danke Ihnen!
00:41:05: Ich nehme aus dieser Folge mit, dass das deutsche Gesundheitssystem bessere Entscheidungen braucht um den Mut sie gegen Widerstand durchzusetzen.
00:41:13: Wenn Sie, liebe Hörerinnen und Hörern ebenfalls Anregungen mitgenommen haben, dann freuen wir uns über ein Like, einen Kommentar oder ein Abo auf den üblichen Podcast-Plattformen.
00:41:23: Schreiben können sie uns auch an die E-Mailadresse podcasts at t minus online.de.
00:41:28: Redaktion und Produktion dieser Folge lagen bei Biola Kirks, Michaela Fischer, Nadine Schmidt, Christine Brauer und Nikolas Lindgen.
00:41:35: Wir gehen mit vorangedacht jetzt in eine kleine Sommerpause.
00:41:38: Im August gibt es dann die nächsten
00:41:40: Folgen.
00:41:40: Bis dahin wünsche ich Ihnen eine schöne Sommerzeit, alles Gute!
00:41:43: Tschüss und bleiben Sie uns gewogen.